Humorvoller Nachruf "Er hinterließ 32 Gläser Salatcreme"

Mit einem Nachruf der etwas anderen Art hat eine Frau aus Indiana ihres verstorbenen Vaters gedacht. Mit dabei: Freibier und Abba.


"Er besaß nie ein eigenes Handy und hatte auch keine Ahnung, wer die Kardashians sind": Eine Frau aus dem US-Bundesstaat Indiana hat ihren verstorbenen Vater mit einem humorvollen Nachruf bedacht. Darin erinnert sie neben der Liebe ihres Vaters für seine Familie auch daran, dass er 32 Gläser Salatcreme, 17 Boxen eines Pasta-Fleisch-Fertiggerichts und weitere Dinge hinterlassen habe, die im Falle einer Zombie-Apokalypse hilfreich wären.

Der 71-jährige Terry Ward war am 23. Januar nach einem schweren Schlaganfall gestorben. Seine Tochter Jean Lahm sagt, sie habe den Nachruf humorvoll gehalten, weil ihr Vater dafür gelebt habe, "andere Menschen zum Lachen zu bringen."

Freibier und Abba

Im Nachruf schreibt sie, ihr Vater sei in dem Glauben gestorben, dass "Die Blues Brothers" der beste Film aller Zeiten sei. Außerdem erinnert sie daran, dass Ward womöglich drei seiner früheren Lehrer in den Vorruhestand getrieben habe, wie er sich für den Dienst in der U.S. Army gemeldet habe und nach 39 Jahren bei einem US-amerikanischen Telefonanbieter in den Ruhestand gegangen sei.

Der Nachruf beinhaltet auch eine Liste von Dingen, die Ward mochte. Mit dabei: die schwedische Band Abba, Freibier und Diskussionen darüber, wer die beste Pizza mache. Ward sei außerdem ein "berühmter Händler von Eis am Stiel" gewesen, das er gern an seine Enkelkinder verteilt habe.

Der Nachruf hat inzwischen auch in den sozialen Netzwerken Beachtung gefunden. Einige Menschen schreiben, sie wünschten, sie hätten Ward gekannt. Lahm sagt, sie freue sich, dass sie in ihrem Text die Persönlichkeit ihres Vaters habe würdigen können.

win/AP

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