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Indien: Elefanten trampeln fünf Menschen tot

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AFP

Elefant greift Menschen in Westbengalen an

Fünf Dorfbewohner sind bei zwei Elefantenangriffen im Osten Indiens gestorben. Bewohner sollen die Tiere zuvor mit Steinen beworfen haben.

Wilde Elefanten haben im Osten Indiens bei zwei Angriffen insgesamt fünf Bewohner zweier Dörfer getötet und schwere Schäden angerichtet. Ein Elefantenbulle starb, nachdem ihn ein Betäubungspfeil getroffen hatte.

Fünf der Dickhäuter waren am Sonntag in ein Dorf im Bezirk Burdwan im Bundesstaat Westbengalen eingedrungen und hatten dort vier Menschen totgetrampelt. In einem anderen Dorf wüteten am Montag mindestens drei Elefanten, ein Bewohner starb.

"Seit Sonntag sind die Dorfbewohner in einem Panikzustand", sagte Ajay Kumar Das von der örtlichen Forstbehörde. Die Tiere wurden Berichten zufolge wütend, als Dorfbewohner sie mit Steinen bewarfen, um sie zu vertreiben. Die Elefanten hätten sich nach den Angriffen in den Dschungel zurückgezogen.

Der natürliche Lebensraum von Indiens geschätzt 27.000 bis 31.000 wilden Elefanten wird durch Abholzung und Bebauung immer weiter eingeschränkt - und die Konflikte mit dem Menschen nehmen zu. Angaben der Regierung zufolge werden in Indien jedes Jahr 350 Menschen von Elefanten getötet.

Im Februar randalierte ein Elefant in einer westbengalischen Stadt:

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Indien: Der Elefant ist los!

apr/dpa/AP

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