Italien Unwetter in Italien forderten 17 Menschenleben

Durch starken Regen und heftige Stürme sind in der vergangenen Woche 17 Menschen in Italien gestorben. Viele davon wurden von umfallenden Bäumen erschlagen. Die Unwetter haben auch 14 Millionen Bäume zerstört.

Markusplatz in Venedig
Andrea Merola/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Markusplatz in Venedig


Seit dem vergangenen Sonntag herrschen in Italien starke Unwetter. Mehrere Menschen starben durch umfallende Bäume, eine deutsche Touristin wurde auf Sardinien von einem Blitz erschlagen, eine zweite Person starb nach einem Blitzschlag vor einigen Tagen am Samstag in einem Krankenhaus.

Eine Sprecherin des italienischen Katastrophenschutzes gab bekannt, dass bisher 17 Todesfälle in Zusammenhang mit den Unwettern gemeldet wurden. Der Verband der italienischen Agrarunternehmen Coldiretti sagte, dass die Stürme rund 14 Millionen Bäume zerstört hätten; ein Großteil davon im Norden Italiens.

Ganz Italien leide, sagte der Chef des Zivilschutzes Angelo Borrelli am Samstag im norditalienischen Belluno in der Provinz Venetien. Doch die Situation in Venetien sei besonders schlimm. Es seien "apokalyptische" Szenen, sagte Borrelli.

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Italien: Markusdom nach Unwetter unter Wasser

In den Alpen nahe Belluno sind Kiefern und Fichten in großen Mengen wie Streichhölzer eingeknickt. Dörfer und Straßen in den Regionen Trentino und Venetien sind durch Erdrutsche abgeschnitten wurden.

Viele der Plätze und Gassen Venedigs wurden von den größten Fluten seit einem Jahrzehnt überschwemmt. In vielen Teilen der Stadt blieb Touristen nichts anderes übrig, als mit Gummistiefeln durch das Hochwasser zu waten oder Stege zu benutzen.

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Italien: Wind, Starkregen, Überschwemmungen

mal/Reuters/dpa



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