Unwetter in Italien Deutsche auf Sardinien vom Blitz erschlagen

Eine deutsche Touristin ist bei einem Gewitter auf der italienischen Insel Sardinien ums Leben gekommen. 15 Menschen starben seit Beginn der Unwetter in Italien.

Gewitter (Symbolbild)
imago/ Eibner Europa

Gewitter (Symbolbild)


Seit fast einer Woche herrscht in Italien Sturm und Gewitter. Am Freitagnachmittag ist eine deutsche Touristin auf der Urlaubsinsel Sardinien von einem Blitz getroffen worden. Das Unglück habe sich auf der zu Sardinien gehörenden Insel San Pietro zugetragen, sagte ein Sprecher des Zivilschutzes.

Die Deutsche sei mit ihrem Mann und ihrem Sohn unterwegs gewesen, berichteten die Nachrichtenagenturen Ansa und ADNkronos. Die drei waren laut Ansa zu einer Trekking-Tour aufgebrochen, als das Wetter noch gut war. Als das Gewitter aufzog, hätten sie sich auf den Rückweg zum Auto gemacht. Dann sei die Frau von dem Blitz getroffen und mehrere Meter durch die Luft geschleudert worden.

Mehr als 15 Menschen sind seit dem vergangenen Sonntag wegen der Unwetter in Italien ums Leben gekommen. Am Samstag galten nicht nur Unwetterwarnungen für Sardinien, sondern auch für Sizilien. Dort sollte vor allem die Westküste von Gewittern und viel Regen betroffen sein.

Auch in nördlichen Regionen gab es noch keine Entwarnung. In Venetien wurden bei einem schweren Sturm am Donnerstag hunderte Bäume entwurzelt. "Es ist wie nach einem Erdbeben", sagte der Gouverneur der Region, Luca Zaia. Teile der Dolomiten glichen einer Landschaft "wie auf dem Mond". 160.000 Menschen seien zudem ohne Strom.

Der italienische Zivilschutz sprach von einer der komplexesten Wetterlagen der vergangenen 60 Jahre.

vks/dpa/AFP

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