Dietrich Thurau über Radsportverband "Es ist zum Heulen"

Ex-Radstar Dietrich Thurau gab dem Radsportverband eine Mitverantwortung an Jan Ullrichs derzeitiger Situation. Sie hätten Ullrich immer bejubelt, "und heute sieht man von denen keinen mehr". Ullrich soll sich in einer Psychiatrie befinden.

Jan Ullrich
GIAN EHRENZELLER/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Jan Ullrich


Der ehemalige Radrennfahrer Dietrich Thurau hat sich in einem Interview mit dem "Kölner Express" zu Jan Ullrich geäußert und dabei den Radsportverband scharf kritisiert. Früher hätten Ullrich beim Verband alle bejubelt."Und heute sieht man von denen keinen mehr. Es ist zum Heulen", zitiert ihn die Zeitung.

Ullrich war in den vergangenen Wochen gleich zweimal festgenommen worden. Am vergangenen Wochenende war Ullrich auf Mallorca in Gewahrsam genommen worden, weil er sich unerlaubt Zutritt zum Grundstück seines Nachbarn Til Schweiger verschafft haben soll.

Diese Woche kam er in Frankfurt in Polizeigewahrsam, weil er im Luxushotel Villa Kennedy eine 31 Jahre alte Escort-Dame angegriffen haben soll. Beide Male sollen Drogen und Alkohol im Spiel gewesen sein.

Berichten der "Bild"-Zeitung zufolge soll Ullrich nach einem emotionalen Ausbruch auf dem Hof des Polizeipräsidiums in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden sein. Unter Begleitung von Beamten soll er mit einem Krankenwagen direkt in die Psychiatrie gefahren worden sein.

Fotostrecke

19  Bilder
Jan Ullrich: Der Absturz

Thurau zufolge brauche Ullrich in seiner derzeitigen Verfassung Unterstützung: "Wir müssen ihm irgendwie helfen. Man darf ihn nicht fallen lassen, dann ist es ganz aus", sagte Thurau der Zeitung zufolge. Ullrich verkehre in den falschen Kreisen und komme ohne Hilfe von außen nicht mehr heraus.

"Meines Erachtens hilft nur eins: Ulle muss sofort in eine geschlossene Anstalt, damit er nicht mehr frei draußen rumläuft. Der ist so unter Strom, der weiß gar nicht mehr, was er macht, glaube ich", zitiert der "Express" Thurau.

ans



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.