Pandababy in Tokio: Kleiner Knuddelbär

Kaum ein Tier ist in Japan so beliebt wie der Panda. Doch die Bären sind vom Aussterben bedroht - und gelten zudem als Sexmuffel. Umso größer ist nun die Freude im ältesten Zoo Tokios. Zum ersten Mal seit 24 Jahren gibt es dort Nachwuchs. Und endlich auch die ersten Bilder des Pandababys.

Panda-Nachwuchs in Tokio: Familienglück zu dritt Fotos
AP/ Ueno Zoological Garden

Tokio - Zugegeben, so wirklich erkennt man noch nicht, was aus dem kleinen Tierbaby einmal werden soll. Auf den ersten Fotos des neugeborenen Pandas erinnert dieser eher an einen Welpen. Doch im Zoo von Tokio ist man entzückt - zählt die Spezies doch zu einer der bedrohtesten weltweit.

Nur 1600 Exemplare leben noch in freier Wildbahn, mehr als 300 weitere sind in Zoos und Tierparks untergebracht. Pandas sind als notorische Einzelgänger und Sexmuffel bekannt, Nachwuchs in Gefangenschaft ist äußerst selten.

Im Ueno-Zoo, dem ältesten in Tokio, hat es nun trotzdem geklappt. Das Baby sei am Donnerstag gegen Mittag zur Welt gekommen, teilte eine Sprecherin mit. Das Geschlecht sei noch unbekannt. Die Mutter ist die siebenjährige Pandabärin Shin Shin. Sie hatte zuletzt wenig Appetit gezeigt und nervös auf Licht und Lärm reagiert. Deshalb vermuteten die Pfleger eine Schwangerschaft und ließen seit Samstag die Besucher nicht mehr an ihr Gehege heran.

Bereits Ende März hatte sich Shin Shin mit ihrem Gatten Ri Ri gepaart, nachdem die beiden gemeinsam in einem nicht einsehbaren Bereich des Zoos untergebracht worden waren. Die Pandas kamen im Februar 2011 als Leihgabe aus China nach Tokio und locken seitdem täglich tausende Neugierige an.

aar/AFP/dapd

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1. Wie schön...
akrisios 06.07.2012
Da hat das liebe Knuddelbärchenbaby ja Glück das es kein Schweinchen, Huhn oder gar eine liebe Kuh o.a. wurde um so nicht am stündlichen Tier-Holocaust (750 Schweine/Stunde) teilzunehmen und uns Menschen mit dem Übermaß an Rendite, Konsum & Protein zu versorgen das uns per Herzverfettung hernach in die Spitäler treibt um die Kosten fürs Krankenwesen zu pushen. Am Umgang mit den heutigen Nutztieren habe ich -leider- abgewandelt die Dynamik des 3. Reichs verstanden. Jeder ahnt es, es wird zwar nicht direkt befürwortet. Aber keiner will es genauer wissen was dort zwischen den Städten auf der grünen Wiese eigentlich stattfindet. Hauptsache es schmeckt, ist billig - und ein Pandabärchen muss der bigotten Tierliebe dienen.
2.
hojas 06.07.2012
Zitat von akrisiosDa hat das liebe Knuddelbärchenbaby ja Glück das es kein Schweinchen, Huhn oder gar eine liebe Kuh o.a. wurde um so nicht am stündlichen Tier-Holocaust (750 Schweine/Stunde) teilzunehmen und uns Menschen mit dem Übermaß an Rendite, Konsum & Protein zu versorgen das uns per Herzverfettung hernach in die Spitäler treibt um die Kosten fürs Krankenwesen zu pushen. Am Umgang mit den heutigen Nutztieren habe ich -leider- abgewandelt die Dynamik des 3. Reichs verstanden. Jeder ahnt es, es wird zwar nicht direkt befürwortet. Aber keiner will es genauer wissen was dort zwischen den Städten auf der grünen Wiese eigentlich stattfindet. Hauptsache es schmeckt, ist billig - und ein Pandabärchen muss der bigotten Tierliebe dienen.
Wenn man für sich beansprucht, den besseren Weg zu kennen, sollte man nicht so verbiestert sein - dsa sorgt nicht für Nachahmer *ggg* Andere Menschen können sich wohl einfach mal über so ein kleines Wesen freuen.
3. ....
Vex 06.07.2012
Zitat von akrisiosDa hat das liebe Knuddelbärchenbaby ja Glück das es kein Schweinchen, Huhn oder gar eine liebe Kuh o.a. wurde um so nicht am stündlichen Tier-Holocaust (750 Schweine/Stunde) teilzunehmen und uns Menschen mit dem Übermaß an Rendite, Konsum & Protein zu versorgen das uns per Herzverfettung hernach in die Spitäler treibt um die Kosten fürs Krankenwesen zu pushen. Am Umgang mit den heutigen Nutztieren habe ich -leider- abgewandelt die Dynamik des 3. Reichs verstanden. Jeder ahnt es, es wird zwar nicht direkt befürwortet. Aber keiner will es genauer wissen was dort zwischen den Städten auf der grünen Wiese eigentlich stattfindet. Hauptsache es schmeckt, ist billig - und ein Pandabärchen muss der bigotten Tierliebe dienen.
Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen. Sie sprechen selbst von Nutztieren und vergelichen sie dann mit Wildtieren und dann auch noch mit extrem stark bedrohten Wildtieren. Sie scheinen völlig zu ignorieren das es die aber Millionen Schweine, Hühner die in unserer katastrophalen industriellen Tierhaltung leben normalerweise gar nicht geben würde. Es geht nicht darum das diese Tiere ein ein besseres Leben haben sodern das es sie gar nicht gibt. Tierliebe hat übrigens nichts mit Veganertum zu tun auch wenn es sich die Veganer einbilden .... Veganertum hat viel mehr mit einem sozialen Überlegenheitsgefühl zu tun. Ich kenne Veganer die anderen immer vorhalten wie schlimm es ist Fleisch zu essen aber dann ihr Haustier aus Karierregründen ins Tierheim abgeben ... etwas das für mich unvorstellbar ist. Ich weiss ehrlich nicht was ihr Problem ist Pandas sind wunderbare Tiere und sie sind nun mal extrem süss. Ich find übrigens auch Schweine süss aber der kleine (rote) Panda zB ist einfach das süsseste Tier auf unserer Erde. Das hat rein gar nichts mit unserer industriellen Tierhaltung zu tun.
4. Grüner Gutmensch
gesterngingsnoch 06.07.2012
Akrisios ist sicher so'n grüner Gutmensch, der in allem und jedem mit erhobenem Zeigefinger ans Dritte Reich erinnern muß und sicher seine Bio-Eier im eigenen Garten legen läßt und die glücklichen Hühner ganz umweltschonend in den Kochtopf expediert... Ganz nebenbei kann der kleine Panda froh sein, in Japan aufwachsen zu dürfen - in freier Wildbahn würde er vermutlich irgendwann auf dem Eßtisch eines reichen, dafür aber ökologisch weniger interessierten Chinesen landen...
5.
askartus 06.07.2012
Zitat von gesterngingsnochAkrisios ist sicher so'n grüner Gutmensch, der in allem und jedem mit erhobenem Zeigefinger ans Dritte Reich erinnern muß und sicher seine Bio-Eier im eigenen Garten legen läßt und die glücklichen Hühner ganz umweltschonend in den Kochtopf expediert... Ganz nebenbei kann der kleine Panda froh sein, in Japan aufwachsen zu dürfen - in freier Wildbahn würde er vermutlich irgendwann auf dem Eßtisch eines reichen, dafür aber ökologisch weniger interessierten Chinesen landen...
Was für ein Quatsch! Seit 1992 steht der Panda in China unter Artenschutz - eine einfache Suche in Wikipedia könnte dies zu Tage bringen. Und die Anzahl der Chinesen, die einen Panda, eines der national symbolträchtigsten Tiere Chinas, essen wollen, bewegt sich schon in der gleichen Menge der Deutschen, die gerne Schäferhund oder Dackel essen! Im übrigen ist der Ueno Zoo nicht besonders groß, ob das kleine so zu beneiden ist, wage ich zu beweifeln. Da sind schon eher die Pandas in Shirahama zu beneiden, die eine recht große Anlage haben. Dort sind übrigens 2010 zwei kleine Panda-Babys zur Welt gekommen ... Zu beneiden sind übrigens auch die Pandas in China, die in Wolong oder BXF aufwachsen ...
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Fläche: 377.944 km²

Bevölkerung: 127,298 Mio.

Hauptstadt: Tokio

Staatsoberhaupt: Kaiser Akihito

Regierungschef: Shinzo Abe

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