Nordrhein-Westfalen Argentinische Doggen greifen Besitzer an - Polizei schießt

Im nordrhein-westfälischen Heiligenhaus haben zwei Hunde ihren Besitzer gebissen und schwer verletzt. Polizisten stoppten die Tiere mit gezielten Schüssen.

Junge argentinische Dogge mit Besitzer (Archivbild)
imago/ Pixsell

Junge argentinische Dogge mit Besitzer (Archivbild)


In der Stadt Heiligenhaus im Kreis Mettmann ist ein Mann von seinen eigenen Hunden angegriffen und schwer verletzt worden.

Der Vorfall ereignete sich am Montagabend gegen 21.50 Uhr. Laut Angaben des Besitzers hatten die beiden argentinischen Doggen zunächst miteinander gekämpft. Als er versucht habe, sie zu trennen, sei er selbst angegriffen worden. Die Hunde seien "extrem gefährlich und aggressiv", soll der Mann der Polizei gesagt haben.

Der Hundehalter musste notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Polizeibeamte, die nach einem Notruf vor Ort eintrafen, berichteten, die Tiere hätten sich ihnen bedrohlich genähert, woraufhin sie die Doggen mit Schüssen gezielt verletzt hätten. Die Hunde brachen daraufhin die Attacke ab und liefen zunächst auf ein Nachbargrundstück. Dann kehrten sie zurück und konnten von einem Diensthundeführer der Polizei eingefangen und zum Tierarzt gebracht werden.

Die Argentinische Dogge steht in einigen Bundesländern auf der Liste von Hunden, bei denen Gefährlichkeit vermutet wird. Hundehalter in Nordrhein-Westfalen müssen der Polizei zufolge daher einen sogenannten Sachkundenachweis erbringen. Damit weisen sie ihre Befähigung nach, mit den Hunden umzugehen.

Dem Doggen-Besitzer fehlte dieser Nachweis. Gegen ihn wurde ein Verfahren eingeleitet.

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ala/dpa



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