Kanada Mehr als 180 Waldbrände wüten an der Westküste

Wegen schwerer Waldbrände ist in der kanadischen Provinz British Columbia der Notstand ausgerufen worden. Etliche der mehr als 180 Feuer sind außer Kontrolle. Rund 1800 Feuerwehrleute sind im Einsatz.

Waldbrand nahe Cache Creek
DPA

Waldbrand nahe Cache Creek


Mehr als 180 Waldbrände wüten an Kanadas Westküste, Dutzende Gebäude wurden bereits zerstört. Die Provinz British Columbia rief den Notstand aus, rund 7000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Ein regionaler Flugplatz und ein Krankenhaus in der am stärksten betroffenen Gegend nordöstlich von Vancouver mussten evakuiert werden.

Die meisten der Brände seien von Blitzen ausgelöst worden, viele aber auch von Menschen, teilten die Behörden mit. Rund 1800 Feuerwehrleute sind im Einsatz. British Columbia forderte weitere Feuerwehrleute und Hilfskräfte aus anderen Provinzen an, rund 260 von ihnen sollen Anfang kommender Woche eintreffen. Die Zahl dürfte noch weiter steigen. "Wir haben alle verfügbaren Kräfte verschoben", sagte John Rustad, Forstwirtschaftsminister von British Columbia.

Das größte Feuer befindet sich bei Ashcroft, südlich von Cache Creek. Beide Orte wurden evakuiert. Der Waldbrand soll Schätzungen zufolge auf 4000 Hektar toben. Etliche Feuer sind außer Kontrolle.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau twitterte, dass die Regierung vorbereitet sei, den betroffenen Menschen zu helfen.

Der Wetterdienst ging davon aus, dass das derzeit herrschende heiße und trockene Wetter die Brände weiter anfachen könnte.

max/dpa



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