Karneval in Köln Pappnasen auf Torejagd

Die Jecken sind los: Zum Karnevalsbeginn haben die Bundesligaprofis des 1. FC Köln mit Pappnasen trainiert. Einen kleinen Seitenhieb in Richtung eines Konkurrenten konnte sich der Klub nicht verkneifen.

DPA

Kölle alaaf: Die Profis des Fußballbundesligisten 1. FC Köln haben mit einer besonderen Trainingseinheit den Beginn der Karnevalszeit gefeiert - und das sogar gut zwei Stunden zu früh. Bereits um 9 Uhr statt um 11.11 Uhr schickte Trainer Peter Stöger die Profis mit Pappnase und rot-weißen Ringelmützen auf den Trainingsplatz am Geißbockheim, erlaubt waren nur Tore, die mit der Hand erzielt wurden.

Ein Trainingsmotto, das die Kölner mit einem Seitenhieb in Richtung Hannover 96 verknüpften: Am neunten Spieltag hatte 96 die Partie durch ein regelwidriges Handtor 1:0 gewonnen. "Wir trainieren schon für das Rückspiel", teilte Köln nun auf Twitter mit.

Die Antwort der Niedersachsen ließ nicht lange auf sich warten: "Das können wir aber besser", twitterte 96.

Nach dem Training ging es für die FC-Profis weiter zum Feiern in die Stadt. "Wir werden uns nicht so sehr verkleiden, dass man uns nicht erkennt. Ich gehe davon aus, dass die Leute uns erkennen und die, die uns mögen, können uns ansprechen, und die, die uns nicht so sehr mögen, die stehen hoffentlich irgendwo anders", hatte Stöger gesagt.

Der Klub veröffentlichte auf Twitter ein Mannschaftsfoto des verkleideten Teams, von der Banane bis zum Schiedsrichter war alles dabei:

Um 11.11 Uhr erfolgte am Alter Markt der offizielle Startschuss zum Karneval in Köln. Das diesjährige Motto: "Mer stelle alles op der Kopp". In Düsseldorf erwachte der Traditionsschelm Hoppeditz von den Toten - am letzten Aschermittwoch hatte man ihn zu Grabe getragen. In Mainz versammelten sich die Narren unter anderem am Fastnachtsbrunnen.

hut/dpa/sid



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