Karneval in Köln Pferde gehen durch - Verletzte bei Rosenmontagsumzug

Beim Kölner Rosenmontagsumzug sind Pferde durchgegangen, die vor eine Kutsche gespannt waren. Fünf Menschen wurden verletzt, die Veranstaltung musste laut Polizei zwischenzeitlich unterbrochen werden.

Unfallort
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Beim Rosenmontagszug in Köln sind mehrere Menschen verletzt worden, als Pferde einer Kutsche durchgingen. Fünf Menschen kamen laut Polizei "leicht bis mittelschwer" verletzt ins Krankenhaus. Zu den Opfern zählen eine Zuschauerin, der Kutschführer sowie drei Insassen. Zunächst war von drei Verletzten die Rede.

Das Unglück während des Kölner Karnevals ereignete sich am Appellhofplatz in der Innenstadt. Die Pferde seien inzwischen wieder unter Kontrolle, teilte die Polizei mit. Sie wurden von einem Tierarzt betreut.

Nachdem der Zug durch die Innenstadt eine ganze Weile unterbrochen war, setzten sich die Jecken kurz nach 15 Uhr wieder in Bewegung. In Köln säumen während des Rosenmontagszugs wieder Hunderttausende die Straßen.

Im vergangenen Jahr hatte es beim Rosenmontagszug bereits ein Unglück mit einem Pferd gegeben. Seitdem ist die Teilnahme von Pferden mehr denn je in der Diskussion. Tierschützer fordern seit Langem, auf Pferde zu verzichten.

Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul äußerte sich laut "Kölner Stadtanzeiger" bereits zu dem Unfall: "Ein Zug ohne Pferde ist Mist", zitiert das Blatt den CDU-Politiker. Es gehe darum, den Vorfall zu klären.

apr/dpa

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