Das ist passiert:
Die Kardinäle nehmen nun das Mittagessen im Gästehaus des Vatikans ein, ruhen sich aus und ziehen sich um 16 Uhr wieder in die Sixtinische Kapelle zurück. Gegen 16.50 Uhr beginnt die dritte von vier möglichen Abstimmungen des Tages.
Vor Beginn des Konklaves leisteten alle Kardinäle den Schwur zur Geheimhaltung. Sie sind komplett von der Außenwelt abgeschottet. In der Sixtinischen Kapelle sind Handys verboten, zur Sicherheit wurden im nachgerüsteten Boden Störsender eingebaut. Auch im Gästehaus Santa Marta, wo die Kardinäle übernachten, gibt es weder Fernsehen noch Radio noch Internet, kein Telefon und keine Zeitung.
Neue Papst-Gewänder liegen in drei Größen bereit
Wie lange die Wahl insgesamt dauert, ist ungewiss. Eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht (hier finden Sie den Zeitplan des Konklaves). Der neue Papst muss 77 von insgesamt 115 möglichen Stimmen bekommen.
Vatikan-Kenner grenzen den Kreis der Favoriten auf vier Kardinäle ein: Der Italiener Angelo Scola und der Brasilianer Odilo Pedro Scherer gelten als die aussichtsreichsten Kandidaten. Chancen werden auch dem New Yorker Erzbischof Timothy Dolan und dem Kanadier Marc Ouellet zugeschrieben.
Wenn der neue Papst gewählt ist, soll er standesgemäß im neuen weißen Gewand das erste Mal den Segen "Urbi et orbi" sprechen. Dafür ist alles vorbereitet: In einem kleinen Raum neben der Sixtinischen Kapelle liegen die neuen Papst-Kleider bereit - in drei verschiedenen Größen, weil noch nicht klar ist, welche Statur der Nachfolger von Benedikt XVI. haben wird.
hut/dpa/AFP
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