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Großeinsatz in Niedersachsen: 30 Menschen müssen nach Tagung ins Krankenhaus

Rettungswagen und Notärzte im Einsatz: "Keine Lebensgefahr" Zur Großansicht
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Rettungswagen und Notärzte im Einsatz: "Keine Lebensgefahr"

Während einer Veranstaltung in einem privaten Tagungszentrum in Niedersachsen haben sich 30 Menschen vergiftet. Offenbar hatten sie Amphetamine zu sich genommen. Die Folge: Ohnmachten, Halluzinationen und Krampfanfälle.

Was am Nachmittag in einem privaten Tagungshaus im niedersächsischen Handeloh genau vorgefallen ist, muss noch geklärt werden. Doch was bisher bekannt ist, klingt dramatisch: 30 Menschen mussten mit Vergiftungserscheinungen in Krankenhäuser gebracht werden, wie Matthias Köhlbrandt bestätigte, Kreispressewart der Feuerwehr im Landkreis Harburg.

Sie hätten unter Ohnmacht, Halluzinationen und Krampfanfällen gelitten. Als Ursache wurde nach ersten Erkenntnissen eine Vergiftung mit Amphetaminen festgestellt.

Auf welchem Wege diese eingenommen wurden, konnte weder die Feuerwehr noch die Polizei sagen. Auch was für eine Tagung dort stattfand, ist noch unklar.

Köhlbrandt zufolge sind die Betroffenen "mittelschwer erkrankt", Lebensgefahr bestehe nicht. Der Vorfall löste einen Großeinsatz aus: Rund 85 Einsatzkräfte waren nach Angaben des Kreissprechers beteiligt, 15 Rettungswagen und ein Hubschrauber im Einsatz.

kis/dpa

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