Mehrere Tote in den USA: Tornados hinterlassen Schneise der Verwüstung

Mindestens zwölf Tote, Hunderte Verletzte, Schäden in Millionenhöhe: In mehreren Bundesstaaten der USA haben Tornados gewütet, ganze Straßenzüge wurden zerstört. Helfer suchen überall nach Vermissten.

Hamburg - Eine Tornado-Serie hat den Mittleren Westen der USA heimgesucht und eine Schneise von Tod und Verwüstung hinterlassen. Die schweren Stürme mit Hagelschauern zogen in der Nacht zum Mittwoch über mehrere Bundesstaaten, bevor sie Richtung Osten abdrehten. Mindestens zwölf Menschen starben in Illinois, Missouri und Tennessee, Hunderte wurden verletzt.

Im Bundesstaat Illinois starben sechs Menschen. Auch in Tennessee und Illinois wurden nach Angaben der Behörden jeweils drei Tornado-Tote geborgen. Die Überlebenden stehen vor Bergen von Trümmern, die Stürme richteten Millionenschäden an.

Hunderte Familien begutachteten fassungslos die zerstörten Reste ihrer Häuser. Die Stürme, die zum Teil mit einer Geschwindigkeit von mehr als 270 Stundenkilometer wüteten, ließen Einkaufszentren und Lagerhallen einstürzen. Busse und ganze Lastzüge wurden durch die Luft geschleudert. Rettungstrupps durchsuchten noch in der Dunkelheit die Trümmerschneisen, die teilweise die Breite von zwei Fußballfeldern hatten.


Ein Tornado riss die komplette Außenwand eines Krankenhauses weg. "Es hörte sich an wie eine Explosion, als die Fenster und die Wand plötzlich weggerissen wurden", sagte eine Krankenschwester dem Fernsehsender CNN. "Der Alarm ging los, das Licht ging aus, die elektrischen Türen schlossen. Für einen Moment herrschte absolutes Chaos."

Auch in Kansas und Kentucky zerstörten die Stürme Medienberichten zufolge einige Ortschaften. Später nahmen sie Kurs auf West Virginia und Tennessee. Helfer suchen nun überall nach Vermissten.

nga/dpa/AP

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insgesamt 16 Beiträge
OttoEnn 01.03.2012
... Tote, Verletzte, Schäden, Vermisste ... und auch noch eine Schneise der Verwüstung ... wie lange schon durfte ich das nicht lesen _
Zitat von sysopMehrere Tote in USA: Tornados hinterlassen Schneise der Verwüstung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama (http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,818525,00.html)
... Tote, Verletzte, Schäden, Vermisste ... und auch noch eine Schneise der Verwüstung ... wie lange schon durfte ich das nicht lesen _
Wenn die Leute dort nur jemals darauf kämen, dass man Häuser auch aus etwas anderem als aus Brettern bauen kann. Hierzulande nennt sich dieses Baumaterial "Steine". Zusammengefügt werden die Steine mit "Speis", [...]
Wenn die Leute dort nur jemals darauf kämen, dass man Häuser auch aus etwas anderem als aus Brettern bauen kann. Hierzulande nennt sich dieses Baumaterial "Steine". Zusammengefügt werden die Steine mit "Speis", der besteht aus Zement, Sand und Wasser.
warum wohl dort keine tornadosicheren Bauten vorgeschrieben sind ? (Soweit das überhaupt möglich ist). Wenigstens würde nicht die ganze Hütte einstürzen, sondern vielleicht nur das Dach wegfliegen und die Leute würden [...]
Zitat von sysopMindestens zwölf Tote, Hunderte Verletzte, Schäden in Millionenhöhe: In mehreren Bundesstaaten der USA haben Tornados gewütet, ganze Straßenzüge wurden zerstört. Helfer suchen überall nach Vermissten. Mehrere Tote in den USA: Tornados hinterlassen Schneise der Verwüstung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama (http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,818525,00.html)
warum wohl dort keine tornadosicheren Bauten vorgeschrieben sind ? (Soweit das überhaupt möglich ist). Wenigstens würde nicht die ganze Hütte einstürzen, sondern vielleicht nur das Dach wegfliegen und die Leute würden wenigstens überleben.
Jonny_C 01.03.2012
Mein Mitgefühl an die Betroffenen ! Ende der 80iger habe ich mal so einen Twister miterlebt, war nur ein kleiner, hat mir aber völlig gereicht.... Man könnte geodätische Häuser bauen, (sieht aus wie eine überdimensoniale [...]
Zitat von Schiebetürverrieglerwarum wohl dort keine tornadosicheren Bauten vorgeschrieben sind ? (Soweit das überhaupt möglich ist). Wenigstens würde nicht die ganze Hütte einstürzen, sondern vielleicht nur das Dach wegfliegen und die Leute würden wenigstens überleben.
Mein Mitgefühl an die Betroffenen ! Ende der 80iger habe ich mal so einen Twister miterlebt, war nur ein kleiner, hat mir aber völlig gereicht.... Man könnte geodätische Häuser bauen, (sieht aus wie eine überdimensoniale Kakerlake) auch in der preiswerten Holzbauweise der USA. Die sind leider nicht so praktisch wie ein viereckiges Haus. Aber sie würden dem Sturm keine Angriffsfläche bieten. Allerdings wären sie genauso gefährdet durch herumfliegende Teile wie ein normales Haus, oder man müsste sie zusätzlich mit Dämmstoff und Blech schützen. Bei den Windgeschwindigkeiten kann bereits ein Halm, ein einziger Halm eine Holzwand von 8 cm durchschlagen. Das ist unglaublich. Am sichersten wären geodätische Häuser aus gegossenen Betonringen, würde allerdings den Preis in die Höhe treiben.....
schwarzes_lamm 01.03.2012
Derartige Vorschriften für Tornado-sichere Gebäude gibt es für Behördenbauten, zB in in Florida. Allerdings sprengen die Baukosten jeden Rahmen und daher ist ein derartiger Bau für die private Nutzung schon alleine durch [...]
Zitat von Schiebetürverrieglerwarum wohl dort keine tornadosicheren Bauten vorgeschrieben sind ? (Soweit das überhaupt möglich ist). Wenigstens würde nicht die ganze Hütte einstürzen, sondern vielleicht nur das Dach wegfliegen und die Leute würden wenigstens überleben.
Derartige Vorschriften für Tornado-sichere Gebäude gibt es für Behördenbauten, zB in in Florida. Allerdings sprengen die Baukosten jeden Rahmen und daher ist ein derartiger Bau für die private Nutzung schon alleine durch die Baukosten völlig abwegig.
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  • Donnerstag, 01.03.2012 – 06:58 Uhr
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