kurz & krass Mit Kokain, Alkohol und 180 Sachen - aber ohne Führerschein


Zivilpolizisten haben in Mönchengladbach einen Autofahrer gestoppt, der mit eingeschaltetem Blaulicht und Tempo 100 durch die Innenstadt gefahren war. In der Pfalz hielten Polizisten einen Mann an, der unter Kokain- und Alkohol-Einfluss stand.

Wie die Polizei mitteilte, rauschte der 24-Jährige am Freitagabend mit Tempo 100 über mehrere rote Ampeln. Einer Zivilstreife war der Wagen aufgefallen, die Polizisten verfolgten den roten Wagen und stoppten ihn wenig später. Wie die "Rheinische Post" meldet, ergab ein Alkoholtest, dass der Mann 0,8 Promille im Blut hatte.

Der betrunkene Fahrer erklärte den Beamten, er habe das Blaulicht, für das er keine Nutzungserlaubnis hatte, nur mal ausprobieren wollen. Seinen Führerschein war der 24-Jährige nach der gefährlichen Spritztour los. Das Blaulicht nahmen die Polizisten auch mit.

Einen ähnlich krassen Vorfall gab es in der Pfalz: Mit bis zu 180 Kilometern pro Stunde ist ein Autofahrer auf einer Landstraße vor fünf Streifenwagen geflüchtet. Kurz vor dem Grenzübergang Neulauterburg wurde der Mann aus Frankreich schließlich gestoppt - nach einem Zusammenstoß mit einem vor ihm fahrenden Polizeiauto. Wie sich herausstellte, war der 39-Jährige ohne Führerschein, dafür aber unter Kokain- und Alkoholeinfluss unterwegs, teilte die Polizei am Samstag mit.

Der Autofahrer war den Polizisten in der Nacht zum Samstag wegen seiner unsicheren Fahrweise auf der Autobahn 65 aufgefallen. Als er kontrolliert werden sollte, reagierte er zunächst mehrmals scheinbar, gab dann aber immer wieder Gas. Er fuhr von der Autobahn ab und raste über die Landstraße bei Landau.

feb/dpa



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