Mönchengladbach Mann stirbt in Baum und bleibt wochenlang unentdeckt

Aus einer Baumkrone haben Rettungskräfte in Nordrhein-Westfalen eine Leiche geborgen. Der Mann lag bereits mehrere Wochen in knapp vier Metern Höhe.


Am Wochenende hat ein Spaziergänger in einem Baum in Mönchengladbach die Leiche eines Manns entdeckt, die sich dort unbemerkt bereits seit mehreren Wochen befand. Laut der nun erfolgten Obduktion könnte der Mann erfroren, oder an einer Vergiftung oder einer Überdosis Drogen gestorben sein, teilte die Polizei mit.

Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden fanden die Ermittler nicht. Zudem schlossen sie aus, dass der Mann verhungert sein könnte. "Es sieht so aus, als hätte jemand den Baum als Übernachtungsstelle benutzt und sei dort gestorben", sagte ein Polizeisprecher. Der Mann lag in einer Astgabel.

Der 59-jährige Spaziergänger hatte den Toten in einer Höhe von dreieinhalb bis vier Metern in dem Baum wahrgenommen. Der dicht bewachsene und nur schwer einsehbare Baum steht in einem Garten auf einem Privatgrundstück. Die Identität des Toten soll nun mit einer DNA-Analyse geklärt werden. Polizei und Feuerwehr bargen die Leiche.

apr/AFP

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