kurz & krass

kurz & krass Mutter zu Recht aus WG ihres Sohnes geworfen


Eigentlich sollte sie nur Katzen füttern. Der Mutter eines Studenten gefiel es aber in der WG ihres Sohnes offenbar so gut, dass sie gleich einzog. Als die Mitbewohner die Polizei riefen, kam es zu Rangeleien.

Nun hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden, dass die Mutter sich nicht ständig in der Wohngemeinschaft in Dortmund aufhalten darf, wenn Mitbewohner das nicht möchten.

Die Frau sollte sich nur während des Urlaubs ihres Sohnes um die Tiere kümmern. Bei dem Einsatz der Polizisten zog sie sich eigenen Angaben zufolge Prellungen und Blutergüsse zu. Dafür hatte sie vom Land ein Schmerzensgeld von 1200 Euro verlangt. Das Oberlandesgericht wies jedoch ihre Klage ab. Weil sich die Frau geweigert habe, die Wohnung zu verlassen, hätten die Polizisten "unmittelbaren Zwang" anwenden dürfen, um das Hausrecht des Mitbewohners durchzusetzen.

Aktenzeichen: 11 U 67/15

brt/dpa

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