Wellington - Am 29. November hatte sich ein 38 Jahre alter Deutscher in Neuseeland zu einem Ausflug aufgemacht. Sein Freund meldete ihn in der vergangenen Woche als vermisst. Jetzt herrscht traurige Gewissheit: Der Mann ist tot, seine Leiche wurde im Mount-Aspiring-Nationalpark gefunden.
Wie neuseeländische Zeitungen am Mittwoch unter Berufung auf Rettungskräfte berichteten, wurde der tote Bergsteiger nach einer Suchaktion mit einem Hubschrauber gefunden. Ein Sprecher der Polizei von Wanaka sprach den Angehörigen sein Mitleid aus.
Er warnte alle Bergsteiger davor, sich leichtfertig in dieselbe Region zu begeben. "Die Cascade Saddle Route ist steil und anspruchsvoll ( ) und sehr risikoreich und erfordert deshalb große Fähigkeiten. Diese Route sollte nicht betreten werden, wenn nicht im Vorfeld alle Schlüsselfaktoren wie Fitness, Bergerfahrung, Wetter und Ausrüstung abgeschätzt wurden", sagte Wachtmeister Mike Johnston. In der Vergangenheit kam es in der Region bereits zu ähnlichen Unfällen mit Todesfolge.
Der Mount Aspring ist 3033 Meter hoch und liegt in den Neuseeländischen Alpen auf der Südinsel. Die Cascade Saddle Route ist im Sommer sehr beliebt, im Winter allerdings häufig gesperrt.
ala/dpa
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