New York Freiheitsstatue nach Protestaktion geräumt

Eine Frau ist auf den Sockel der New Yorker Freiheitsstatue geklettert - offenbar aus Protest gegen die Migrationspolitik von US-Präsident Trump. Die Touristenattraktion wurde geräumt.

AFP/ PIX11 News

Eine Protestaktion gegen die Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump an der New Yorker Freiheitsstatue hat zu Festnahmen geführt. Wegen eines Zwischenfalls wurde die berühmte Sehenswürdigkeit zudem zwischenzeitlich geräumt.

Eine auf den Sockel des Denkmals gekletterte Frau weigerte sich, diesen zu verlassen. Die Polizei bemühte sich, die Frau dazu zu bewegen, die Freiheitsstatue zu verlassen. Erst nach zwei Stunden konnte sie zur Aufgabe bewegt und festgenommen werden. Der Vorfall ereignete sich am Unabhängigkeitstag, der am Mittwoch in den USA gefeiert wurde.

Zuvor waren mindestens sieben Menschen festgenommen worden, weil sie ein Spruchband um den Sockel der Freiheitsstatue gehängt hatten, auf dem zu lesen war: "Schafft ICE ab". Damit bezogen sich die Demonstranten auf die US-Einwanderungsbehörde Immigration and Customs Enforcement (ICE). Von der Kletteraktion der später festgenommenen Frau distanzierte sich die Gruppe.

Für eine Welle der Empörung hatte zuletzt die umstrittene Praxis der Trump-Regierung gesorgt, Einwandererfamilien an der Grenze zu Mexiko zu trennen. Inzwischen stoppte Trump diese Praxis zwar, die Kritik an der harten Einwanderungspolitik reißt aber nicht ab.

Die Freiheitsstatue in New York war 1876 ein Geschenk Frankreichs an die Vereinigten Staaten zur Hundertjahrfeier der Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776.

wit/dpa/AFP



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.