Nigeria: Viele Tote bei Untergang von Holzboot
Bei einem schweren Schiffsunglück vor der Küste Nigerias sind vermutlich Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Noch ist völlig unklar, wie viele Menschen sich an Bord befanden.
Addis Abeba - Das riesige Holzboot war etwa 40 Seemeilen vor der südöstlich gelegenen Stadt Calabar auf dem Weg nach Gabun, als es am Freitag sank, berichtete die Zeitung "Nigerian Tribune". Laut der Nationalen Notfallagentur (Nema) wurden neun Leichen aus den Fluten geborgen. Zwei Menschen konnten lebend gerettet werden.
Wie viele Passagiere an Bord waren, ist noch vollkommen unklar. Augenzeugen sprachen von 168, ein Vertreter der Rettungsdienste von 128 Insassen. Dies wurde von offizieller Seite jedoch nicht bestätigt.
"Die Situation ist noch unklar, da keiner mit Sicherheit weiß, wie viele Menschen auf dem Boot waren", zitierten Medien Nema-Sprecher Yushau Shuaib. Die Opfer waren wahrscheinlich größtenteils Händler. Das Unglück ereignete sich vor der Küste des nigerianischen Bundesstaates Cross River nahe Malabo, der Hauptstadt von Äquatorialguinea.
ala/dpa/Reuters
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