Sao Paulo - Der kleine Patient hatte am Sonntag der Familie zufolge über Übelkeit und Bauchschmerzen geklagt. Als seine Mutter Maria Souza S. ihn ins Krankenhaus von Barreiras im nordöstlichen Bundesstaat Bahia brachte, machten die Ärzte eine grausige Entdeckung: Unter der Haut des Zweijährigen steckten mehr als 50 Nadeln.
Die Röntgenbilder zeigten Fremdkörper in Hals, Brust, Bauch und Beinen des Jungen. Laut Krankenhausdirektor Luiz Cesar Soltoski soll eine der Nadeln die Lunge durchbohrt haben. Das Kind befinde sich auf der Intensivstation, sein Gesundheitszustand sei schlecht, berichtet die Zeitung "O Globo".
Er gehe nicht davon aus, dass das Kind die Nadeln verschluckt habe, sagte der Arzt, der die Polizei alarmierte. Möglicherweise seien sie dem Jungen absichtlich unter die Haut gestochen worden.
"Ich bin Mutter von sechs Kindern", sagte Maria Souza S. Sie habe deshalb die Kinder stets ihrer Mutter anvertraut. Auch der Vater konnte sich offenbar nicht erklären, wie es zu den Verletzungen kommen konnte. "Mit Gottes Hilfe wird mein Sohn wieder gesund", sagte er laut "Globo". "Derzeit schwebt er zwischen Leben und Tod."
ala/AFP
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