Oxana Schatschko Femen-Gründerin ist tot

Sie war eine der Gründerinnen der Frauenrechtsgruppe Femen: Oxana Schatschko ist im Alter von 31 Jahren tot aufgefunden worden.

Oxana Schatschko
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Oxana Schatschko


Femen-Mitbegründerin Oxana Schatschko ist tot. Sie wurde in ihrer Wohnung in Paris tot aufgefunden. Das teilte die Frauenrechtsgruppe auf ihrem offiziellen Blog mit.

"Wir trauern zusammen mit ihren Verwandten und Freunden", heißt es in dem Statement, dass mit "RIP Oxana Schatschko" überschrieben ist.

Femen wurde 2008 in der Ukraine gegründet, Schatschko gehörte zu den bekanntesten Aktivistinnen. Die Frauenrechtsorganisation erregte immer wieder mit Oben-ohne-Aktionen unter anderem gegen Sextourismus, Homophobie und religiöse Einrichtungen Aufsehen.

Nach Angaben der Gruppe war Schatschko eine von drei Femen-Aktivistinnen, die 2011 nach einem barbusigen Protest gegen den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko von Sicherheitskräften entführt und misshandelt worden sein sollen. Der Gruppe zufolge übergossen die Entführer die Frauen in einem Wald mit Öl und drohten, sie in Brand zu setzen.

Schatschko gehörte zu den Protagonistinnen von Alain Margots Dokumentation "Je suis Femen". Sie lebte seit 2013 in Frankreich im Exil und arbeitete als Künstlerin.

Nachtrag vom 25. Juli: Die stellvertretende Staatsanwältin von Nanterre, Emmanuelle Lepissier, bestätigte am Mittwochabend den Tod von Schatschko. Sie sei im Pariser Vorort Montrouge gestorben. Eine Autopsie solle nun Gewissheit über die Todesursache bringen.

Video: 7 Tage ...: Unter Femen

bbr/Reuters/AFP

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