Oman Mindestens 18 Menschen sterben bei schwerem Busunglück

Bei einem Busunglück im Golfstaat Oman sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als ein Dutzend wurden teilweise schwer verletzt. Unter den Opfern sind auch Ausländer.


In einer Wüste des Golfstaats Oman ist ein Bus mit einem Lastwagen kollidiert. Anschließend krachte ein Auto in die Unfallwracks. Bei dem Unglück wurden mindestens 18 Menschen getötet, mehr als zwölf wurden leicht bis schwer verletzt.

Laut Ermittlungen gerieten der Bus und der Lastwagen in einem Kreisverkehr frontal aneinander. Die Polizei flog mit einem Hubschrauber zum Ort des Geschehens westlich der Hauptstadt Maskat, Arbeiter einer staatlichen Ölfirma unterstützten die Rettungskräfte.

Unter den Todesopfern befinden sich Einheimische sowie Ausländer, die überwiegend aus anderen Golfstaaten stammen. Wie die Presseagentur AP berichtet, ist unter anderem ein chinesischer Staatsbürger bei dem Unfall verletzt worden.

In den Golfstaaten passieren häufiger Unfälle. Die leeren Wüsten-Highways verleiten viele Leute zum Rasen. Viele Gastarbeiter bringen ein anderes Verkehrsverständnis mit. Das kann ebenfalls zu Problemen führen.

Im Februar 2013 starben nahe der omanischen Grenze mindestens 22 Gastarbeiter, als ein Kieslaster mit kaputten Bremsen in einen Bus raste. Im Mai 2014 gab es in Dubai ein schweres Busunglück, bei dem 15 Arbeiter starben.

jal/dpa/AP



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