Papst-Rücktritt: Hoch gehandelte Kandidaten für den Heiligen Stuhl

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Wer folgt auf Benedikt XVI.? Gute Chancen haben Kandidaten aus Afrika, aber auch Kirchenmänner aus Amerika können sich Hoffnung machen. Rund zehn Kleriker zählen zum Favoritenkreis. Oder wird es doch wieder ein Italiener?

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Kaum hat Benedikt XVI. seinen Rücktritt für Ende Februar verkündet, steht die Frage im Raum: Wer wird sein Nachfolger? Wer ist "papabile", also "papstfähig"? Der Nachfolger muss die schwierige Kunst des Netzwerkens und Strippenziehens im Vatikan beherrschen. Er muss Krisenmanager sein in einer Kirche, die gespalten ist, mit der Modernität ringt und sich gleichzeitig bemüht, bei den Traditionalisten Boden zu gewinnen. Er muss Skandale verwalten und - wenn möglich - vermeiden.

Gerade die vergangenen Monate haben gezeigt, dass das nicht immer leicht ist. Die Gegenspieler lauern, wie die Vatileaks-Affäre zeigte, oft genug in den eigenen Reihen. Nicht zuletzt soll der Papst nicht nur ein Gelehrter sein wie Benedikt XVI. es war, ein "Papst-Professor", sondern auch ein Charismatiker wie sein Vorgänger Johannes Paul II. Als aussichtsreich gehandelt werden der nigerianische Kardinal Francis Arinze, der Ghanaer Peter Turkson und der Kanadier Marc Ouellet.

Benedikt selbst hat vor seiner Wahl 2005 gesagt, der nächste Papst solle aus Afrika kommen - dort wachsen die Kirchen schneller als in Europa oder den USA, wo die Mitglieder in Scharen austreten. Auch die britischen Buchmacher sehen Afrika als Herkunftsland des nächsten Papstes vorne, aber die haben auch bei der Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton auf die Wahrscheinlichkeit setzen lassen, dass Prinz Philip während der Zeremonie einschläft. Die Aussagekraft ist begrenzt.

Der Einfluss der afrikanischen und lateinamerikanischen Diözesen ist jedenfalls groß. In São Paulo etwa sind von rund sieben Millionen Einwohnern rund 5,2 Millionen Katholiken. Das sind Dimensionen, die sich die Kirche andernorts nur wünschen kann. Der Schweizer Kardinal Kurt Koch sagte dem Zürcher "Tagesanzeiger", die Zukunft der Kirche liege nicht in Europa. "Es wäre gut, wenn es beim nächsten Konklave Kandidaten aus Afrika oder Südamerika gäbe", erklärte der Leiter der vatikanischen Abteilung für die Einheit der Kirche.

Doch hat das Konklave 2005 gezeigt, dass Vorhersagen schwer zu treffen sind. Vatikansprecher Federico Lombardi erklärte am Dienstag, der Papst habe nicht die geringste Absicht, sich in die Wahl seines Nachfolgers einzumischen. Er überlasse dies den Kardinälen, die autonom in ihrer Entscheidung seien.

Die Kirche selbst hält sich mit Nachfolge-Hypothesen zurück, was zum einen an der notorischen Verschwiegenheit der Institution aber auch an der außergewöhnlichen Situation liegt: Der zukünftige Ex-Papst lebt und beobachtet die kircheninternen Kämpfe zwar geschwächt, aber vermutlich sehr genau. Wer würde den Traditionalisten, den Gegner von Abtreibung, Sterbehilfe oder Homo-Ehe öffentlich mit Rufen nach einer überfälligen Modernisierung diskreditieren und sein Lebenswerk schmälern wollen?

"Die Modernität hält Einzug im Vatikan", jubelte am Montag voreilig die römische "Repubblica" - offenbar in Erwartung einer durch den Personalwechsel anstehenden Liberalisierung. Schon stellen Theologen wie der ehemalige Benediktiner-Priester Giovanni Battista Franzoni die Gretchenfrage: Ist das Papsttum überhaupt noch zeitgemäß? "Das Problem ist nicht dieser oder jener Papst, sondern das Papsttum als Institution, die inzwischen überholt ist", sagte er der "Repubblica". Diese Form der sakralen Monarchie sei antiquiert in einer Zeit in der Dialog und Transparenz die Wirklichkeit bestimmten.

Wer wird Papst? Ein Vertreter Afrikas? Ein Kandidat aus Amerika? Oder wird es nun wieder ein Italiener? SPIEGEL ONLINE stellt die wichtigsten Aspiranten vor.

Erzbischof Francis Arinze, 80, Nigeria

Erzbischof Arinze: Einsatz für eine von Europa unabhängige afrikanische Kirche Zur Großansicht
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Erzbischof Arinze: Einsatz für eine von Europa unabhängige afrikanische Kirche

Erzbischof Francis Arinze ist der älteste der potentiellen Nachfolge-Kandidaten, was seine Chancen schmälert. Er gilt als bescheiden, humorvoll und als der "römischste" unter den katholischen Würdenträgern aus Afrika. Er wurde als Sohn eines Häuptlings 1932 in Eziowelle im Süden Nigerias geboren. Arinze war ein enger Vertrauter von Johannes Paul II., der ihn 2002 zum Präfekten der Gottesdienstkongregation ernannte. Der Geistliche setzte sich für eine Versöhnung von Muslimen und Christen ein, kämpfte für eine wirtschaftlich und pastoral von Europa unabhängige afrikanische Kirche. Schon nach dem Tod des polnischen Papstes am 2. April 2005 galt er als dessen potentieller Nachfolger. Arinze zog den Kürzeren, weil, wie man annahm, die katholische Kirche noch nicht bereit gewesen sei für einen Papst aus Afrika.

Kurienkardinal Peter Turkson, 64, Ghana

Kurienkardinal Turkson: Polyglotter Kirchenmann Zur Großansicht
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Kurienkardinal Turkson: Polyglotter Kirchenmann

Peter Turkson wurde in Ghana geboren, studierte in New York und erwarb sein Lizentiat am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom. Im Oktober 2009 ernannte Papst Benedikt XVI. Turkson zum Präsidenten des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden. Als "Sozialminister" war er von nun an das Gesicht Afrikas im Vatikan, er kümmert sich um Menschenrechtsfragen und die Verbreitung der katholischen Soziallehre. Bereits mit 44 Jahren wurde Turkson Bischof, von 1997 bis 2005 leitete er die Bischofskonferenz Ghanas. Er spricht fließend Fante, Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und Hebräisch. In Sachen Verhütung vertritt Turkson eine eher liberale Position, hält aber nicht viel von Emanzipationsbestrebungen sexueller Minderheiten. Dem Islam steht er angesichts der wachsenden Radikalisierung in Afrika kritisch gegenüber. Die Wirtschaft fordert er zu ethischem Handeln auf. "Es gibt zwei wesentliche Ursachen für die Weltfinanzkrise. Moralische und technische. Ich beschäftige mich eher mit dem Menschen, der menschlichen Seele."

Erzbischof Marc Ouellet, 68, Kanada

Erzbischof Ouellet: Enge Beziehung zur lateinamerikanischen Kirche Zur Großansicht
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Erzbischof Ouellet: Enge Beziehung zur lateinamerikanischen Kirche

Der emeritierte Erzbischof von Québec, der Kanadier Marc Ouellet, machte 1983 seinen Doktor in Dogmatik an der Päpstlichen Universität Gregoriana. Er promovierte über den von Joseph Ratzinger geschätzten Theologen Hans Urs von Balthasar (1905 - 1988). Ratzinger und Ouellet sind miteinander befreundet.

Von 1997 bis 2001 leitete Ouellet das Päpstliche Institut für Studien zu Ehe- und Familienfragen, ab 2010 war er Präfekt der Bischofskongregation, eine Art "Personalchef", der sich unter anderem um die Ernennung von Bischöfen kümmerte. Die Öffentlichkeit wurde auf Ouellet aufmerksam, als er Anfang 2012 in Rom einen Bußgottesdienst zur Missbrauchsproblematik leitete und stellvertretend um Vergebung bat. Ouellet arbeitete mehrere Jahre in Kolumbien und hat eine enge Beziehung zur südamerikanischen Kirche. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, Papst zu werden, sagte Ouellet allerdings noch im Juni 2011, der Job sei angesichts der Masse an Arbeit und Verantwortung "ein Alptraum".


Erzbischof Odilo Scherer, 63, Brasilien

Kardinal Scherer: Laien mehr Verantwortung übertragen Zur Großansicht
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Kardinal Scherer: Laien mehr Verantwortung übertragen

Geht es um den Einfluss der lateinamerikanischen Katholiken, so wird vor allem ein Name gehandelt: Odilo Kardinal Scherer, Erzbischof von São Paulo, werden Chancen auf das Amt des Papstes beigemessen. Scherers Vorfahren stammten aus dem Saarland und ließen sich in Brasilien nieder.

Scherer leitet die mit rund 5,2 Millionen Katholiken größte Metropole der katholischen Kirche. Entsprechend groß ist der Einfluss des Erzbischofs. In Brasilien nennen die Menschen Scherer Dom Odilo, er setzt sich vor allem für die Rechte der Armen ein, besucht sie in den Favelas, weiß um ihre Nöte. Scherer hat in der Vergangenheit immer wieder nach Wegen gesucht, Laien mehr Verantwortung zu übertragen. Sie sollen dabei helfen, den Einfluss der Pfingstkirchen zurückzudrängen, die schnelle Hilfe bei alltäglichen Problemen versprechen und der katholischen Kirche in der größten katholischen Nation der Welt zahlreiche Mitglieder genommen haben.


Erzbischof Luis Antonio Tagle, 55, Philippinen

Erzbischof Tagle: Politisches Gewicht Zur Großansicht
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Erzbischof Tagle: Politisches Gewicht

Als möglicher Nachfolger wird auch der Erzbischof von Manila, Luis Antonio Tagle, gehandelt. Der 55-Jährige studierte in Manila und Washington Theologie, 1997 wurde er in die Internationale Theologenkommission des Vatikan berufen. Im Oktober 2001 ernannte Johannes Paul II. ihn zum Bischof von Imus, 2011 wurde er zum Erzbischof von Manila ernannt. Die Erzbischöfe von Manila haben traditionell auch ein politisches Gewicht. Manila ist die größte Diözese des Landes, sie umfasst knapp 2,9 Millionen Katholiken. Mehr als drei Viertel der Bevölkerung der Philippinen sind katholisch.

Einer ihrer ranghohen Vertreter hat für das Land bereits Anspruch auf die Nachfolge erhoben. "Wir Philippiner wollen einen Philippiner als Papst", sagte der Medienbeauftragte der Bischöfe des Landes. Er wünsche sich daher, dass "unser eigener Kardinal" Luis Antonio Tagle auf Benedikt XVI. folgen werde.


Kurienkardinal Leonardo Sandri, 69, Argentinien

Kardinal Leonardo Sandri: Kandidat aus Argentinien Zur Großansicht
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Kardinal Leonardo Sandri: Kandidat aus Argentinien

Ebenfalls auf dem Schirm: Der argentinische Kurienkardinal Leonardo Sandri, Jahrgang 1943, geboren in Buenos Aires. Er wurde 2007 von Benedikt XVI. zum Präfekten der vatikanischen Abteilung für die Kirchen im Osten ernannt. Er ist unter anderem Mitglied im Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog und in der päpstlichen Kommission für Lateinamerika.

Erzbischof Angelo Scola, 71, Italien

Kardinal Angelo Scola: "Die Nachricht erst einmal verarbeiten" Zur Großansicht
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Kardinal Angelo Scola: "Die Nachricht erst einmal verarbeiten"

Keine Chance also für die Italiener unter den Würdenträgern? Im Gegenteil: Der Mailänder Erzbischof Angelo Scola bekam 2011 von Benedikt XVI. die Leitung des bevölkerungsreichen Erzbistums übertragen. Er war ein Weggefährte von Johannes Paul II. und schon nach dessen Ableben ein Anwärter auf die Papst-Nachfolge. Der 71-Jährige kommentierte Benedikts Rücktritt am Montag vage: "Es wird, wie er selbst gesagt hat, zum Wohle der Kirche sein." Er müsse die Nachricht erst einmal verarbeiten, so der Erzbischof. "Es ist eine Entscheidung, die unsere Seele mit Schmerz und Bedauern erfüllt."

Wie der römische "Fatto Quotidiano" berichtet, war Angelo Scola selbst Student bei Joseph Ratzinger in Freiburg und unterrichtete später in Mailand keinen geringeren als Silvio Berlusconi sowie dessen inzwischen wegen Mafiaverbindungen verurteilten politischen Wegbegleiter Marcello dell'Utri. Seine Freundschaft mit dem Gründer der weltweit aktiven, in Italien einflussreichen katholischen Bewegung "Comunione e Liberazione" ("Gemeinschaft und Befreiung"), Don Giussani, bereitete Scola innerkirchliche Probleme. "Comunione e Liberazione" steht Berlusconis Partei PdL nahe und wird im Zusammenhang mit der Vatileaks-Affäre verdächtigt, in Schmiergeldzahlungen verwickelt gewesen zu sein. Im vergangenen Jahr distanzierte sich Scola von der Bewegung.


Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, 78, Italien

Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone: Mächtiger Strippenzieher im Vatikan Zur Großansicht
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Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone: Mächtiger Strippenzieher im Vatikan

Auch Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, der Zweithöchste in der katholischen Kirchenhierarchie und von jeher einer der "papabili", kann sich Hoffnung machen. Der 78-Jährige allerdings geriet im Zusammenhang mit dem Skandal um den US-Priester Lawrence Murphy, der bis zu 200 gehörlose Kinder missbraucht haben soll, in die Schlagzeilen. Er soll versucht haben, den Fall kleinzuhalten, wie die "New York Times" und die "Zeit" berichteten.

Bertone ist der Mann mit der größten politischen Macht im Vatikan. In den vergangenen Jahren ist es ihm gelungen, Kardinale und Bischöfe auf seine Seite zu ziehen und auf wichtigen Posten zu installieren.

In der Realpolitik steht er den Mitte-Rechts-Kräften in Rom nahe, unter anderem Gianni Letta von der Berlusconi-Partei PdL. Der Kölner Kardinal Joachim Meisner kritisierte Bertone in der "Frankfurter Rundschau" scharf. Bereits während der Affäre um den Holocaust-Leugner Richard Williamson hatte Meisner laut eigener Aussage den Heiligen Vater gebeten: "Sie müssen Kardinal Bertone entlassen! Er ist der Verantwortliche - ähnlich wie der zuständige Minister in einer weltlichen Regierung." Benedikt XVI. habe ihn angesehen und gesagt: "Hör mir gut zu! Bertone bleibt! Basta! Basta! Basta!"


Angelo Bagnasco, 70, Italien

Kardinal Angelo Bagnasco: Sakrament der Ehe schützen Zur Großansicht
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Kardinal Angelo Bagnasco: Sakrament der Ehe schützen

Auch der Präsident der italienischen Bischofskonferenz und Erzbischof von Genova, Angelo Bagnasco, kann darauf hoffen, Papst zu werden. Der ehemalige Militärgeistliche sorgte 2007 für Furore, als er in Sachen Sakrament der Ehe jeder anderen Form des Zusammenlebens die Legitimation absprach: "Wenn das dominierende Kriterium die öffentliche Meinung oder Mehrheiten sind, die im Gewand der Demokratie daherkommen - und die antidemokratisch und brutal werden können - dann ist es schwierig, nein zu sagen."


Kardinal Christoph Schönborn, 68, Österreich

Kardinal Schönborn: Ein Wissenschaftler wie Benedikt XVI. Zur Großansicht
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Kardinal Schönborn: Ein Wissenschaftler wie Benedikt XVI.

Auch in Österreich gibt es einen aussichtsreichen Kandidaten - den Wiener Kardinal Christoph Schönborn, mit 67 Jahren einer der jüngeren in der Riege der Papsttauglichen. Anfang der siebziger Jahre studierte er bei Joseph Kardinal Ratzinger in Regensburg. Beide sollen sich sehr gut verstanden haben, beide gelten als brillante Dogmatiker. Schönborn trug maßgeblich zum Ende 1992 erschienenen Weltkatechismus bei.

Er ist ein Mann des Ausgleichs und der Mitte: unterstützt charismatische Bewegungen wie das Opus Dei, bekennt sich aber auch zu den Errungenschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils. Ein besonderes Anliegen ist Schönborn die Beziehung zur Ostkirche.

Wie auch Benedikt XVI. wird Schönborn nachgesagt, vor allem ein Wissenschaftler zu sein, der Probleme theoretisch beackert. Kritiker sagen ihm nach, er sei lebensfremd. Doch Schönborn war einer der Ersten, die sich im Missbrauchsskandal der Kirche unmissverständlich positionierten. Nach seinem Amtsantritt war er vor allem Krisenmanager. Weil er Stellung bezog, musste er gar zum Rapport nach Rom: Benedikt XVI. rügte ihn, weil er einem anderen Kardinal vorgeworfen hatte, Missbrauchsermittlungen zu behindern. Schönborn gehörte dem Konklave an, das Ratzinger 2005 zum Papst wählte.


Timothy Dolan, 63, USA

Erzbischof Dolan: Volksnah, aber wenig liberal Zur Großansicht
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Erzbischof Dolan: Volksnah, aber wenig liberal

Der Erzbischof von New York, Timothy Dolan, ist mit seinen gerade mal 62 Jahren einer der jüngeren Kandidaten, der zudem die Begabung mitbringt, medienaffin zu sein. Er vertritt zweieinhalb Millionen Katholiken aus New York, gilt als gemäßigter Konservativer. Dolan stammt aus einer irischstämmigen Mittelklassefamilie aus St. Louis in Missouri. In Fragen des Zölibats oder der Homoehe ist er wenig liberal, gibt sich aber volksnah.
Und wie sieht es mit einem weiteren deutschen Papst aus? Die Kür eines Landsmanns von Benedikt XVI. gilt als sehr unwahrscheinlich. Theoretisch hätten drei Männer Chancen: der Kölner Erzbischof Kardinal Meisner, der Mainzer Erzbischof Kardinal Lehmann und der Berliner Erzbischof Kardinal Woelki. Ginge es nach Meisner, sollte der neue Papst "ein Mann von ähnlich hoher Bildung wie Joseph Ratzinger, mit großer menschlicher Erfahrung und - vor allem - von vitaler Gesundheit sein, nicht älter als 70", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Benedikt und sein Vorgänger Johannes Paul II. hätten sich "herrlich ergänzt". "Insofern wäre eine Mischung aus Wojtyla und Ratzinger gar nicht schlecht."

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insgesamt 235 Beiträge
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1.
husker 12.02.2013
Ich wäre für einen Afrikaner. Und dann will ich sehen, wie Berlusconi reloaded zu einer Audienz erscheint. :D
2. Ich glaube es hackt.....
pm40 12.02.2013
Zitat von sysopWer folgt auf Benedikt XVI.? Gute Chancen haben Kandidaten aus Afrika, aber auch Kirchenmänner aus Amerika können sich Hoffnung machen. Rund zehn Kleriker zählen zum Favoritenkreis. Oder wird es doch wieder ein Italiener? Papst-Rücktritt: Wer wird Benedikts Nachfolger? - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-ruecktritt-wer-wird-benedikts-nachfolger-a-882742.html)
...was sind das denn alles für junge Hüpfer?
3.
_stordyr_ 12.02.2013
ein schwarzer Papst... .das wäre ja recht krass... wobei es mir im Prinzip egal wäre... aber es sollte jemand sein, der in der Wirklichkeit lebt.
4. "Experten"
Peter-Lublewski 12.02.2013
Können wir davon ausgehen, dass es keiner der Kardinäle wird, die die "Experten" benennen?
5.
nachtwerker 12.02.2013
Öh, Francis Arinze? Der darf doch mit seinen 80 Jahren nicht mal mehr am Konklave teilnehmen, oder?
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