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Parade in Berlin: Kiffer demonstrieren mit Hanfpflanzen

Ihr Lieblingsgewächs brachten die Demonstranten praktischerweise gleich mit: Bei der alljährlichen Hanfparade marschierten rund 2500 Demonstranten durch Berlin - viele mit einem dichten Busch des berauschenden Krautes in der Hand. Das mochte sich die Polizei aber nicht lang anschauen.

Hanfparade: Berlin geht für Legalisierung demonstrieren Fotos
dapd

Berlin - Zum 15. Mal ist am Samstag die sogenannte Hanfparade durch Berlin gezogen. Unter dem Motto "40 Jahre sind genug - BtMG ade!" forderten die nach Veranstalterangaben rund 2.500 Teilnehmer die Abschaffung des Betäubungsmittelgesetzes. Die Initiatoren verlangen stattdessen die Freigabe von Hanf als "Rohstoff, Medizin und Genussmittel". Der Aufzug verlief nach Angaben eines Polizeisprechers zunächst ohne wesentliche Zwischenfälle.

Viele Demonstranten hatten große Hanfpflanzen dabei. Diese seien ihnen von Polizeibeamten jedoch abgenommen worden, berichteten Augenzeugen. Eine Polizeisprecher sagte, die Pflanzen seien von dem Demonstranten nach Rücksprache mit dem Veranstalter freiwillig abgegeben worden.

Auf Plakaten der Demonstranten war unter anderem zu lesen "Recht auf Rausch", "Wer Hanf verteufelt ist selber einer" oder "Für eine vernünftige Hanfpolitik". Die Demonstration, die am Alexanderplatz begonnen hatte, sollte mit einer Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor enden.

hpi/dapd

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insgesamt 57 Beiträge
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1. nur als Medizin, sonst doof
Zyklotron, 06.08.2011
Also, jeder regelmäßige Hanfkonsument, der mir bisher untergekommen ist, hatte irgendwie eine weiche Birne. Ich denke, nach diesen Beobachtungen, dass Kiffen wirklich doof macht. Eine Legalisierng kann ich nur zu rein medizinischen Zwecken gutheißen.
2. Politischer Starsinn
Barksdale 06.08.2011
Sowohl aus medizinischer als auch politischer Sichtweise, ist das Cannabisverbot nicht rational begründet. 1. Cannabis ist nicht harmlos, jedoch deutlich weniger schädlich als Alkohol und Nikotin, welche beide legal sind. 2. Kriminalisierung schadet der Gesellschaft, werden doch Cannabiskonsumenten zusammen mit Mördern und Kinderschändern weggesperrt. Kriminellen Banden wird die Geschäftsgrunlage entzogen. 3. Was verboten ist kann nicht besteuert werden. Milliarden Einnahmen bleiben außen vor. 4. Verbote fördern gefährliche Streckung mit giftigen Substanzen. 5. Ein Verbot schränkt nachweislich den Konsum nicht ein, siehe Niederlande und amerikanische Prohibition Wenn die Leute sich zudröhnen wollen, tun diese es. Besser ist in diesem Fall unter Aufsicht des Staates.
3. Legalize it!
andreasneumann2 06.08.2011
Ich selber bin Antialkoholiker, Nichtraucher und Vegetarier. Ich lebe gesund und kann nicht versehen wieso Hanf in Deutschland verboten ist. Ich bin uneingeschränkt dafür, dass Hanf sofort entkriminalisiert wird. Gerade als Antialkoholiker sehe ich mit Abscheu was Alkohol aus Menschen macht. Zerstörte Familien, gestörte Kinder, tausende von Auto- und Arbeitsunfällen. Hanfprodukte machen nicht wie Alkohol aggressiv sondern eher friedlich und fördern das soziale Verhalten. Ich selber nehme keine Drogen und lehne Drogen eher ab und trotzdem spreche ich mich für ein Legalisierung von Hanf aus!
4. Präziser geht es kaum...
fxe1200 06.08.2011
Zitat von BarksdaleSowohl aus medizinischer als auch politischer Sichtweise, ist das Cannabisverbot nicht rational begründet. 1. Cannabis ist nicht harmlos, jedoch deutlich weniger schädlich als Alkohol und Nikotin, welche beide legal sind. 2. Kriminalisierung schadet der Gesellschaft, werden doch Cannabiskonsumenten zusammen mit Mördern und Kinderschändern weggesperrt. Kriminellen Banden wird die Geschäftsgrunlage entzogen. 3. Was verboten ist kann nicht besteuert werden. Milliarden Einnahmen bleiben außen vor. 4. Verbote fördern gefährliche Streckung mit giftigen Substanzen. 5. Ein Verbot schränkt nachweislich den Konsum nicht ein, siehe Niederlande und amerikanische Prohibition Wenn die Leute sich zudröhnen wollen, tun diese es. Besser ist in diesem Fall unter Aufsicht des Staates.
..vielleicht kann man noch hinzufügen, dass die WHO Cannabis als Rauschmittel, Alkohol jedoch als Rauschgift eingestuft hat. Begründung: Alkohol kann psychisch und physisch abhängig machen, Cannabis nur psychisch, nicht körperlich.
5. ~°~
ohno 06.08.2011
Zitat von ZyklotronAlso, jeder regelmäßige Hanfkonsument, der mir bisher untergekommen ist, hatte irgendwie eine weiche Birne. Ich denke, nach diesen Beobachtungen, dass Kiffen wirklich doof macht. Eine Legalisierng kann ich nur zu rein medizinischen Zwecken gutheißen.
Also, jeder regelmäßige Alkoholkonsument, der mir bisher untergekommen ist, hatte irgendwie eine weiche Birne. Ich denke, nach diesen Beobachtungen, dass Saufen wirklich doof macht. Eine Legalisierng kann ich nur zu rein medizinischen Zwecken gutheißen. Oops, ist ja schon legal.
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