Paul Breitner Streit über Gartenhecke geht in die Verlängerung

Ein Weltmeister hat Ärger wegen seiner Gartenhecke: Seit Paul Breitner auf seinem Grundstück im bayerischen Oberpframmern Thujen gepflanzt hat, gibt es Streit mit dem Bürgermeister. Nun soll die Angelegenheit erneut im Gemeinderat diskutiert werden.

DPA

München - Nötiger Sichtschutz, sagt Paul Breiter. Unerlaubte Bebauung, sagt der Bürgermeister. Im bayerischen Oberpframmern ist ein Streit über die Thujenhecke des Fußball-Weltmeisters von 1974 entbrannt.

"Wir können Herrn Breitner nicht etwas erlauben, was wir anderen verboten haben", sagt Bürgermeister Theo Rottmayer. Seiner Ansicht nach ist die Hecke aus drei Gründen nicht zulässig: Die Pflanzen seien nicht heimisch, giftig und schlecht für die Vogelbrut. Deshalb werde die Angelegenheit demnächst erneut im Gemeinderat diskutiert.

Breitner argumentiert laut einem Bericht des "Münchner Merkur", er fühle sich ohne die dichte Hecke in seiner Privatsphäre gestört. Das Landratsamt hat die Hecke demnach inzwischen geduldet. Doch für Bürgermeister Rottmayer ist die Sache nicht erledigt, wie er der Zeitung sagte: "Promi-Boni gibt's bei uns nicht." Paul Breitner wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa nicht mehr zu dem Fall äußern.

hut/dpa

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