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Penis-Alarm: Schüler ätzen riesige Phallus-Symbole in Rasen

Mit einer ordentlichen Portion Herbizid ätzten Schüler in Neuseeland sechs Riesen-Penisse in den Schulrasen. Der Direktor war empört, doch nun bringt es seine Lehranstalt gerade wegen der Schweinerei zu Berühmtheit. Denn die Phalli sind ein echter Hingucker bei Google Earth.

Das Fairfield College in Hamilton, Neuseeland: Penis-Symbole in den Rasen geritzt Zur Großansicht
Google Earth

Das Fairfield College in Hamilton, Neuseeland: Penis-Symbole in den Rasen geritzt

Wellington - Einer zeigt mit der Spitze nach Norden, ein anderer geradewegs nach Westen. Drei kleinere haben sich auf dem Südgelände des Fairfield Colleges im neuseeländischen Hamilton angesiedelt. Die Rede ist von Penissen. In Rasenflächen geätzten Phalli, um genauer zu sein. Geometrisch in der Form, wenig künstlerisch in der Ausführung, aber ein echter Hingucker, wenn man sie von oben betrachtet.

Bereits im Mai 2009 sollen Schüler der neuseeländischen Lehranstalt an einem Wochenende ihre wilden Kunstwerke fabriziert haben. Mit einem Unkrautvernichtungsmittel ätzten die bis heute nicht identifizierten Täter insgesamt sechs Phallus-Symbole in den Boden der Schulhöfe. Als der Direktor tags darauf in die Schule kam, war das Gras an den betroffenen Stellen bereits so verbrannt, dass nichts mehr zu machen war.

International berühmt wurden die Gras-Phalli allerdings erst jetzt: Der aus Hamilton stammende David McQuoid war im Internet auf der Suche nach einem Haus und schaute sich bei Google Earth Satellitenbilder an, als er plötzlich auf die eigentümlichen Malereien stieß: "Zuerst dachte ich, das ist ein großes Kunstwerk", sagte er der "Waikato Times".

Dem Direktor der Schule, Gerhard van Dyk, sind die Zeichnungen schon seit zwei Jahren bekannt - von deren künstlerischem Anstrich war er aber bereits damals weniger überzeugt. Der Schulleiter wollte Google Earth bitten, die Bilder zu entfernen. Doch der Satellitendienst teilte der "Waikato Times" mit, dass dies bei direkt von Satelliten übertragenen Bildern nicht funktioniere.

In Internetforen rief die Aktion geteilte Reaktionen hervor. Während einige Nutzer die Einstellung der heutigen Jugend beklagten, zeigten sich andere schwer begeistert von dem Coup. Ein Leser von "gawker.com" schlug gar vor, eine nationale "Penis-Woche" auszurufen.

ala/AFP

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