Autofahrt nach Italien Mann lässt Töchter an Raststätte zurück

Er war mit seinen Töchtern auf dem Weg zum Gardasee und legte bei München einen Tankstopp ein. Erst am Brenner bemerkte der Mann den Verlust - nachdem die Polizei 48 Mal versucht hatte, ihn anzurufen.


An Autobahnraststätten wird vieles vergessen: Taschen, Hunde, Ehegatten. Ein Mann hat nun seine beiden Töchter auf einer Rastanalage zurückgelassen - offenbar ohne es überhaupt mitzubekommen.

Das Trio war auf dem Weg zum Gardasee. Bei einem Tankstopp an der Rastanlage Holzkirchen-Süd in Oberbayern kletterten seine beiden Kinder aus dem Auto und gingen zur Toilette.

Der Vater bekam davon nichts mit, wie die Polizei am Montag mitteilte. Als die 10 und 14 Jahre alten Mädchen zurückkamen, war ihr Vater bereits über alle Berge. Als die Autobahnpolizei durch die Mädchen davon erfuhr, begann eine nervenaufreibende Suche nach dem Mann, inklusive offizieller Fahndung.

Die Kinder konnten der Polizei lediglich die Telefonnummer der Mutter zu Hause im nordhessischen Baunatal geben, da sie die Mobilfunknummer ihres Vaters nicht wussten.

Doch als die Mutter schließlich erreicht wurde und die Mobilnummer ihres Mannes vorlag, war die Suche noch nicht beendet. Erst nach 48 Anrufversuchen meldete sich der 47-Jährige schließlich am frühen Samstagmorgen bei der Einsatzzentrale in Rosenheim.

Der Mann war mittlerweile am Brenner und hatte immer noch nicht bemerkt, dass er die Kinder nicht mehr im Auto hatte. Er fuhr dann sofort zurück nach Holzkirchen, um seine Töchter abzuholen.

hda/dpa



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