Ostseeinsel Riems Mitarbeiterin eines Forschungsinstituts von Heuballen erschlagen

Bei einem Arbeitsunfall im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Ostseeinsel Riems ist eine Frau ums Leben gekommen. Die 54-Jährige wurde von einem Heuballen getroffen, der aus dreieinhalb Metern Höhe auf sie fiel.

Hauptsitz des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Ostseeinsel Riems
DPA

Hauptsitz des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Ostseeinsel Riems


Auf dem Gelände des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Ostseeinsel Riems in Mecklenburg-Vorpommern ist eine Mitarbeiterin von einem Heuballen erschlagen worden.

Kollegen der 54-jährigen Frau ließen am Mittwoch den 300 Kilogramm schweren Rundballen aus einer Luke vom Boden eines Stalls aus dreieinhalb Metern Höhe fallen, teile die Polizei mit. Dabei sei die Frau getroffen worden. Obwohl ihre Kollegen sofort Erste Hilfe leisteten, starb die Frau kurze Zeit später in einem Krankenhaus in Greifswald.

Das Friedrich-Loeffler-Institut erforscht seit mehr als hundert Jahren Tierseuchen und -krankheiten und hält zu Versuchszwecken zahlreiche Tiere wie Kühe, Schweine und verschiedene Geflügelarten. Um zu verhindern, dass die teilweise auch für Menschen gefährlichen Erreger sich unkontrolliert ausbreiten, ist das Institut unter strengen Sicherheitsvorkehrungen auf der kleinen Insel Riems untergebracht.

cop/dpa/AFP



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