Bürgerrechtsikone Haus von Rosa Parks soll versteigert werden

Interesse an einem Haus, in dem die Bürgerrechtsaktivistin Rosa Parks lebte und das schon zweimal über den Atlantik fuhr? In den USA wird das Gebäude versteigert.

DPA

Es ist ein einfaches Holzhaus mit Spitzdach und zwei Stockwerken - und könnte bei einer Versteigerung in den USA dennoch bis zu drei Millionen US-Dollar einbringen. Davon geht das New Yorker Auktionshaus Guernsey's aus. Der Grund: In dem Haus wohnte einst die US-Bürgerrechtsaktivistin Rosa Parks - und es ist weitgereist.

Der in Berlin lebende US-amerikanische Künstler Ryan Mendoza hatte das Haus in Detroit vor dem Abriss gerettet. 2017 baute er es auf seinem Grundstück im Stadtteil Wedding wieder auf. Dort schauten es sich Hunderte Menschen an. Anfang des Jahres wurde das Haus dann wieder über den Atlantik verschifft. Für einige Zeit war es danach an der renommierten Brown University im US-Bundesstaat Rhode Island zu sehen.

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Bürgerrechtsikone: Haus von Rosa Parks wird versteigert

Rosa Parks, die 2005 starb, gilt als Ikone der schwarzen US-Bürgerrechtsbewegung. 1955 hatte sie sich geweigert, ihren Platz im Bus für einen Weißen zu räumen. Mehr dazu lesen Sie hier.

fok/dpa



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