San Bernardino Deutscher Reisebus gerät in Schweizer Alpentunnel in Brand

22 Insassen mussten sich in Sicherheit bringen: In der Schweiz ist ein deutscher Reisebus in einem Straßentunnel in Flammen aufgegangen. Der San-Bernardino-Tunnel musste gesperrt werden.

Einsatzkräfte am San-Bernardino-Tunnel
Kantonspolizei

Einsatzkräfte am San-Bernardino-Tunnel


In einem Schweizer Alpentunnel ist ein Reisebus aus Bayern in Brand geraten. Nach Angaben der Kantonspolizei Graubünden konnten alle 20 Passagiere sowie die Reiseleitung und der Fahrer den Bus verlassen und sich in Sicherheit bringen.

Zwei der Insassen des Busses hätten leichte Rauchvergiftungen erlitten und wurden laut einer Polizeisprecherin ambulant behandelt. Die Gruppe aus Bayern sei auf der Rückfahrt von einem Fahrradurlaub in Italien gewesen.

Sie werde nun mit einem anderen Bus in die Heimat weiterfahren. Auch andere Autoinsassen hätten den mit Qualm gefüllten San-Bernardino-Tunnel verlassen können. "Es gibt keine Vermissten", sagte eine Polizeisprecherin.

Der San-Bernardino-Straßentunnel wurde gesperrt. Wann er wieder freigegeben werden könne, sei noch offen, sagte die Polizeisprecherin. Der Tunnel habe Schaden genommen, Experten untersuchten nun, welche Maßnahmen notwendig seien. Auch die Unglücksursache wird noch untersucht.

Der knapp sieben Kilometer lange Tunnel liegt in Graubünden und verbindet die Ostschweiz mit der Alpensüdseite im Tessin.

apr/bbr/dpa

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