Kanton Graubünden Lawine verschüttet zwei deutsche Schneeschuh-Wanderer

Sie waren auf dem Weg zu einer Berghütte, da erfassten sie die Schneemassen: In den Schweizer Alpen ist ein Ehepaar von einer Lawine verschüttet worden. Der 40-jährige Mann konnte sich selbst befreien und Hilfe holen.

Lawine im Kanton Graubünden (Symbolfoto)
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Lawine im Kanton Graubünden (Symbolfoto)


Im Schweizer Kanton Graubünden sind zwei deutsche Wintersportler von einer Lawine verschüttet worden. Das Ehepaar war mit Schneeschuhen zur Maighels-Berghütte im Val Maighel unterwegs und wurde beim Abgang der Lawine verletzt, teilte die Polizei mit.

Die Frau und der Mann wurden am Silvestertag von den Schneemassen mitgerissen. Der 40-Jährige wurde nur leicht verletzt und konnte die Einsatzkräfte alarmieren.

Seine 35-jährige Partnerin wurde in einer Tiefe von rund einem halben Meter von einem Lawinenhund gefunden. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in kritischem Zustand in ein Krankenhaus. Der Mann erlitt einen Beinbruch.

Genauere Informationen zur Herkunft der Deutschen teilte die Polizei - wie in solchen Fällen üblich - nicht mit.

Erst vergangene Woche hatten mehrere Lawinen Bergsportler in den Alpen erfasst. Am Wochenende um Heiligabend töteten die Schneemassen allein in der Schweiz drei Menschen.

apr/dpa



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