Feuer an ICE-Strecke Bahn spendet 500.000 Euro für Brandopfer

Das Feuer an der ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt hat große Schäden verursacht. Nun beteiligt sich die Bahn an einem Hilfsfonds.


Nach dem Großbrand an einer Bahnstrecke in Siegburg beteiligt sich die Deutsche Bahn mit einer halben Million Euro an einem Hilfsfonds für die Betroffenen. "Wer die Bilder gesehen hat, erkennt sofort, dass schnelle Hilfe nottut", sagte eine Bahnsprecherin. Da man vor Ort am besten wisse, wo Unterstützung am meisten helfe, beteilige sich das Unternehmen an der Spendenaktion.

An der ICE-Strecke Köln-Frankfurt hatte am Dienstag bei Siegburg eine Böschung Feuer gefangen, das auf eine Siedlung übergriff. Mehr als 30 Menschen wurden verletzt, einige Häuser an der Trasse massiv beschädigt.

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Siegburg: Flammen-Inferno an ICE-Strecke

"Das Wichtigste ist, dass man schnell ermittelt, was in diesen Häusern noch zu retten ist und was nicht", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bei einem Besuch an der Unglücksstelle. Die Versicherungen müssten schnell und unbürokratisch entscheiden können. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wünschte den verletzten Anwohnern und Einsatzkräften eine schnelle Genesung.

Was das Feuer ausgelöst hat, ist unklar. Die Deutsche Bahn erklärte, der Auslöser des Brandes sei "völlig offen, Spekulationen sind verfrüht". Brandermittler des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamts sind vor Ort.

jpz/dpa/AFP



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