Französische Alpen Snowboarder fällt kopfüber in Tiefschnee und stirbt

Der nasse, tiefe Schnee wurde ihm zum Verhängnis: Nach einem Sturz in den französischen Alpen steckte ein Snowboarder mit dem Kopf im Schnee und bekam offenbar keine Luft mehr.

Skigebiet Méribel
Getty Images/ foap

Skigebiet Méribel


Tiefschnee gilt unter Snowboardern als das Paradies. Aber er ist auch eine tödliche Gefahr, wenn er ins Rutschen kommt und als Lawine ins Tal donnert.

Ein britischer Snowboarder ist nun bei einer Fahrt durch Tiefschnee zu Tode gekommen. Er starb allerdings nicht in einer Lawine, sondern weil er kopfüber in den Schnee gefallen war, sich nicht befreien konnte und offenbar keine Luft mehr bekam.

Der 25-Jährige arbeitete als Saisonkraft im Skigebiet Méribel. Er war neben der Piste unterwegs und in eine Schneewehe gestürzt. Augenzeugen hatten ihn entdeckt, als sie ein Snowboard sahen, das aus dem Schnee herausragte.

Französischen Behörden zufolge soll der Mann schon etwa 30 Minuten lang kopfüber im Schnee gesteckt haben, als er entdeckt und ausgegraben wurde. Er habe sich offenbar nicht von seinem Board abschnallen können und sei erstickt, hieß es.

Den Angaben zufolge war der Snowboarder allein unterwegs. "Zwei Zeugen entdeckten das Snowboard etwa 20 Meter neben der Piste", sagte ein Sprecher des Skigebiets. "Sie merkten dann, dass eine Person mit dem Snowboard verbunden sein könnte."

Die Bergung des jungen Mannes habe sich schwierig gestaltet, berichtet die Webseite itv.com. Der Snowboarder habe bis zum Becken in sehr schwerem, kompakten Schnee gesteckt.

hda/AP

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