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Thüringen: Leichtes Beben in Sondershausen

Mit einer Stärke von 2,0 hat ein leichtes Erdbeben die Einwohner von Sondershausen erschrocken. Es war nicht das erste Mal, dass die Erde in der thüringischen Stadt bebte.

Ein vom Bergbau ausgelöstes Beben hat die thüringische Stadt Sondershausen erschüttert. Es habe am Nachmittag kleine seismische Bewegungen gegeben, bestätigte ein Sprecher des Landratsamts. Menschen seien nicht verletzt worden, auch Schäden seien zunächst nicht aufgetreten.

Nach Messungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover hatten die Erdstöße eine Stärke von 2,0. Das Zentrum lag den Angaben zufolge in 1000 Metern Tiefe. Die Erdstöße gingen nach ersten Erkenntnissen der Bundesanstalt von dem stillgelegten Bergwerk in der Kleinstadt aus.

In den vergangenen 25 Jahren bebte bereits zweimal die Erde in der Region, wie der Sprecher des Landratsamts berichtete. Schäden habe es dabei nicht gegeben. In Sondershausen wurde mehrere Jahrzehnte lang Salz abgebaut. Das Bergwerk ist mittlerweile stillgelegt und kann heute als Erlebnisbergwerk besichtigt werden.

kry/dpa

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insgesamt 4 Beiträge
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1. Deutsche Sprache, schwere Sprache
martinantalya 27.10.2015
Das Beben hat die Einwohner erschreckt, nicht erschrocken.
2.
eigene_meinung 28.10.2015
Derartige Beben, auch mit größeren Sachschäden verbunden, werden zunehmen, wenn in Deutschland - wie angekündigt und von den Lobbyisten durchgesetzt - verstärkt Tiefbohrungen zur Erdwärmegewinnung und Fracking stattfinden.
3. Schrock lass nach!
U. Haleksy 28.10.2015
Zitat von martinantalyaDas Beben hat die Einwohner erschreckt, nicht erschrocken.
Mich hat die Zusammenfassung auch erschrocken.
4. 2.0 macht keine Schäden.
willibaldus 28.10.2015
Im Saarland und Ruhrgebiet kennt man stärkeres. Aus Groningen und Hamburg kennt man Erschütterungen als Folge von Erdgasförderung. Keine allzu grosse Sache. Fracking finde ich OK. Wurde bis jetzt ca 300mal gemacht in Deutschland. Shale gas fracking bei einer Mindesttiefe von 3000m ist da auch nicht anders. 1500wäre meiner bescheidenen Meinung nach auch OK gewesen. Zumindest wird mit der Tiefenbegrenzung das alte Tight gas fracking nicht behindert. Da braucht es etwas weniger Wasser aber relativ gesehen mehr Chemie. In einigen Jahren können und werden die in der Tiefe auch horizontal bohren und die Wassermengen werden so hoch sein wie beim shale gas fracking nur mit mehr Chemie. Mich stört es nicht bei 5000 bis 6000m Tiefe.
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