Sophienterrasse in Hamburg Was wurde aus dem Flüchtlingsheim im Nobelviertel?

Das Flüchtlingsheim im Hamburger Nobelviertel Harvestehude war lange umstritten. Nun kommen auf jeden Bewohner zwei freiwillige Helfer. Wie ist die Lage ein halbes Jahr nach dem Start? Die Zwischenbilanz.

Flüchtlingsheim in den Sophienterrassen
SPIEGEL ONLINE

Flüchtlingsheim in den Sophienterrassen

Von Bruno Schrep


Die Recherche-Serie
Über viele Nachrichten und Menschen wird eine Zeit lang sehr ausführlich berichtet - dann verschwinden sie wieder aus den Schlagzeilen. Wie entwickeln sich die Themen weiter, was wurde aus den Personen? Das erklären wir in dieser Serie.
Alle bisherigen Beiträge der Serie finden Sie hier.

Karam Mal Ali hat eine gefährliche Reise hinter sich. Aus Damaskus, wo seine Mutter bei einem Bombenangriff starb, floh der junge Arzt mit seiner schwangeren Frau auf einem winzigen Boot auf die griechische Insel Kos. Über Thessaloniki ging es weiter nach Mazedonien, von dort über Serbien nach Kroatien, schließlich über Slowenien nach Österreich. Erste Station in Deutschland war Kiel, seit Ende Februar lebt die Familie in einem Hamburger Flüchtlingsheim. Die Adresse: Sophienterrasse 1a.

Sophienterrasse, da war doch was? Genau: Mehr als zwei Jahre tobte um die Unterkunft im feinen Hamburger Stadtviertel Harvestehude ein erbitterter Streit. Gegner des Projekts warfen den Stadtoberen vor, sie wollten aus ideologischen Gründen den Charakter des Viertels knacken, ein Exempel statuieren - und endlich ein Flüchtlingsheim in eine reiche Gegend pflanzen.

Wer für das Heim war, galt als mitfühlend, wer dagegen war, als herzloser Egoist. Von eiskalten "Alstermillionären" war die Rede und von naiven Gutmenschen, die nicht wissen, was sie tun. Erst nach langem juristischen Gezerre gelang im September 2015 ein Kompromiss: 190 Flüchtlinge dürfen einziehen, das Heim muss 2024 wieder geschlossen werden. Und in den nächsten 50 Jahren darf an dieser Stelle keine soziale Einrichtung mehr geführt werden.

Im Januar wurde die Unterkunft eröffnet
DPA

Im Januar wurde die Unterkunft eröffnet

Inzwischen leben Familien aus Syrien, Afghanistan, Iran und dem Irak sowie alleinstehende junge Männer aus Eritrea in dem Heim an der Sophienterrasse. Sie sind aus Erstaufnahmeeinrichtungen gekommen und teilen sich 23 große Wohnungen.

Am Eingang gestikulieren an einem Montag im Juli mehrere Bewohner mit Händen und Füßen, versuchen lautstark, sich zu verständigen, Deutsch ist noch Fremdsprache. Vor dem Büro der Heimleitung warten drei Frauen mit Kopftüchern, eine ist schwanger. Zehn Halbwüchsige rennen zum Fußballspielen auf die Alsterwiesen, mit einem Getöse, wie es in der verkehrsarmen Straße früher nie zu hören war.

"Dieser Mix hat hier gefehlt", sagt ein Hausbesitzer, der zuvor gegen die Eröffnung des Heims geklagt hatte. "Die Leute machen wenig Probleme", bestätigt ein Architekt, der sich noch 2015 über das absurde "soziale Experiment" aufregte. "Wenn man vorbeigeht, gehen die Männer höflich zur Seite", berichtet eine pensionierte Ärztin, die früher Schlimmes befürchtet hatte.

Als unzutreffend erwies sich auch die Vermutung, die Flüchtlinge würden sich beim Einkaufen in Harvestehudes Luxusläden mit unbezahlbaren Kaviar-Variationen verirren. Die meisten fahren mit dem Bus oder dem Fahrrad zu einem Aldi-Markt in eineinhalb Kilometern Entfernung.

Also alles in Ordnung? Nicht ganz. Anwohner beschwerten sich mehrfach über nächtlichen Lärm, Heimbewohner prügelten sich auf der Straße, in der Einrichtung gerieten Angehörige unterschiedlicher Ethnien über Religion und Politik aneinander. Mehrfach musste die Polizei anrücken, ähnlich wie in anderen Hamburger Unterkünften auch.

"Die Leute sind ständig für uns da"

Wer im Harvestehuder Heim lebt, bekommt mehr Zuwendung, mehr Aufmerksamkeit, mehr Betreuung als in vielen anderen Einrichtungen. Rund 400 freiwillige Helfer vom Verein "Flüchtlingshilfe Harvestehude" kümmern sich um die Heimbewohner, auf jeden Flüchtling kommen so umgerechnet zwei Helfer.

Sie zeigen, wie man Fahrräder repariert und Tomaten pflanzt, sie kicken mit beim Fußballtraining, helfen Schülern bei den Hausaufgaben und Erwachsenen beim Ausfüllen von Formularen. "Die Leute sind ständig für uns da, unglaublich", schwärmt Asraa Salih, eine Agrarwissenschaftlerin, die mit ihren drei Kindern vor dem Krieg im Irak geflohen ist. Mit mehreren Helfern habe sie Freundschaft geschlossen. Sie sei zu Festen eingeladen worden, man habe sie behandelt wie eine Familienangehörige. Ob das überall in Deutschland so sei?

Asra Salihih mit ihrem Baby
SPIEGEL ONLINE

Asra Salihih mit ihrem Baby

Es ist das in Harvestehude dominierende großbürgerliche Hamburg, das sich so leidenschaftlich engagiert: Apotheker, Banker, Ärzte, Manager, Anwälte. Nicht wenige leben bereits im Ruhestand, wollen die Zeit sinnvoll nutzen. 80 Prozent sind Frauen.

Wie man lernt, haben sie nie gelernt

Sabine Großkopf lehrte bis vor zwei Jahren Deutsch als Fremdsprache an der Hamburger Universität. Jetzt organisiert und koordiniert die ehemalige Dozentin die Sprachkurse im Heim. Ihr geht alles nicht schnell genug: Warum fehlt es immer noch an Unterrichtsräumen? Wo bleiben die Lehrbücher? Wieso dürfen Flüchtlinge aus anderen Unterkünften nicht mitlernen?

Täglich vier Stunden Unterricht sind Standard, es wird nur deutsch gesprochen. Wer nicht mitkommt, wird in einen Anfängerkurs zurückgestuft. Kinder und Gebildete bereiten der Lehrerin die wenigsten Sorgen. Problematisch sind die vielen Analphabeten, manche haben nie eine Schule besucht, sie sprechen nur ihre Muttersprache. Wie man lernt, haben sie nie gelernt.

Die Freiwilligen, die ihnen Deutsch beibringen sollen, sind damit oft überfordert. Zwar unterrichten ein paar pensionierte Lehrer, aber auch viele Laien aus den verschiedensten Berufsgruppen, die außer gutem Willen wenig mitbringen. "Sie müssen erst lernen, wie man lehrt", sagt Großkopf. Sie fordert dringend den zusätzlichen Einsatz von Profis: "Ohne Deutsch scheitert die Integration." Zwei Frauen, die mit den Flüchtlingen im Unterricht nicht pauken, sondern über Politik und Religion diskutieren wollten, durften wegen Verstoßes gegen das Neutralitätsgebot nicht mehr wieder kommen.

Heimleiterin Caroline Smolny hat ihre Mitarbeiter darauf eingeschworen, zu religiösen Streitigkeiten grundsätzlich nicht Stellung zu nehmen. "Wenn jemand kommt und klagt, dieser oder jener Bewohner habe während des Ramadan nicht gefastet, gehen wir darauf einfach nicht ein." In der Sophienterrasse leben Gläubige verschiedener Islamrichtungen mit Christen unterschiedlicher Prägung auf engstem Raum zusammen.

Die Heimleiterin, eine resolut wirkende Frau von 58 Jahren, macht sich im Gegensatz zu manchen Freiwilligen keine Illusionen. Sie weiß, dass es Unruhestifter unter den Bewohnern gibt und Querulanten in der Nachbarschaft. Und sie weiß, dass die Sophienterrasse unter schärfster Beobachtung steht: Vom Ausgang dieses Experiments hängt auch ab, ob die Stadt weitere ähnliche Projekte riskiert.

Ständig muss Smolny zwischen notorischer Nörgelei und berechtigter Kritik unterscheiden. Die Anwohnerin, die mit großen Schritten und einem großen Hund in ihr Büro stürmte und wegen einiger offen gelagerter Mülltüten von einem Riesenskandal und einer bevorstehenden Rattenplage sprach, ließ sie ebenso abblitzen wie den aufgebrachten Rentner, der über den Zaun hinweg die Kinder auf dem neuen Spielplatz beschimpfte. Englisch sprechende Sektenmitgliedern, die Bewohner bekehren wollten, wies sie genauso die Tür wie Kreditkartenvertretern und einem Wohnungsvermittler.

Berechtigte Klagen nimmt sie jedoch ernst. Feuchtfröhliche Feier nachts um drei? Geht gar nicht, bei allem Verständnis für die Bewohner. Wer sich nicht an die Nachtruhe halte, heißt es daher auf einem Flugblatt der Heimleitung, müsse das Haus verlassen.

Habteab Tekle will für immer in Deutschland bleiben
SPIEGEL ONLINE

Habteab Tekle will für immer in Deutschland bleiben

Einer, dem dies per Abmahnung angedroht wurde, ist Habteab Tekle aus Eritrea, der mit einigen seiner Landsleute zur Schlafenszeit kräftig Radau machte, bei offenen Fenstern. "War doch nur halb so schlimm", sagt Tekle. Der 20-Jährige, der älter aussieht und vor der Einberufung zum Militärdienst in seiner Heimat floh, gilt als schwieriger Bewohner. Heimleiterin Smolny suchte deshalb bei der Flüchtlingshilfe nach einem passenden Paten - und fand Michael Wiese.

Wiese nahm den Eritreer erst einmal zur Familie mit nach Hause, versuchte, ihm häusliche Normalität zu zeigen, abseits strenger Heimregeln. Versuchte, ihm das Gefühl zu nehmen, sein Aufenthalt sei bei jedem kleinen Fehler bedroht. Erklärte ihm, dass er, wenn er sich qualifiziert habe, schon bald arbeiten könne. Dabei weiß Michael Wiese, dass es soweit noch lange nicht ist.

Als ehemaliger Berufsschullehrer kennt er die Perspektivlosigkeit junger Männer, deren Ratlosigkeit, wie sie die Zukunft angehen sollen. Auch Habteab Tekle hat keinen richtigen Plan - außer dem Wunsch, für immer in Deutschland zu bleiben. Der Eritreer will, wie er sagt, "Fernseher reparieren", vielleicht "irgendwas mit Elektronik machen". Allerdings hat er noch nie vor einem Computer gesessen.

"Vor allem muss er schnell Deutsch lernen", sagt sein Pate. Doch dabei gibt es Probleme: Die Lehrerinnen in seinem Fortgeschrittenen-Kurs wollen Tekle zurück zu den Anfängern schicken, dagegen sträubt er sich. "Er kann sich keine Schwächen eingestehen", bedauert Wiese, "kann nicht zugeben, dass er etwas nicht verstanden hat." Damit bringe er sich ständig in Schwierigkeiten.

"Hier ist es kaum auszuhalten"

Tonios und Maha Haber sind Christen aus Syrien
SPIEGEL ONLINE

Tonios und Maha Haber sind Christen aus Syrien

Trotz der bevorzugten Lage, trotz der vielen freiwilligen Helfer möchten manche Bewohner die Sophienterrasse schleunigst verlassen. Familie Haber aus Syrien - Vater Tonios, Mutter Maha und die Söhne Anthony und Gerald - fühlt sich bedroht und gemobbt. Habers sind Christen, die vor den Anfeindungen aus ihrer Heimat geflohen sind. "Hier ist es kaum besser als Zuhause", klagt Sohn Anthony, der als Einziger etwas Deutsch spricht, "es sind die gleichen Diskriminierungen." Die Muslime im Heim würden sie ständig beschimpfen. Vor allem Mutter Maha, die einst konvertiert sei, werde deswegen übel angemacht.

Die Chancen der Familie, kurzfristig eine eigene Wohnung zu finden, stehen trotz ihrer heiklen Situation schlecht; zu mangelhaft sind die Deutschkenntnisse des Ehepaares, zu mau ist die Zukunftsperspektive. Vater Tonios, der einst als Bodyguard reiche Geschäftsleute beschützte, gilt derzeit auf dem Arbeitsmarkt als nicht vermittelbar.

Karam Mal Ali hat andere Gründe, warum er das Heim verlassen will: Weil er in einem Krankenhaus hospitiert, demnächst eine Stelle als Assistenzarzt antreten wird, sucht er eine Wohnung für sich, seine Ehefrau und das gemeinsame Baby, das in Hamburg zur Welt gekommen ist.

"Hier ist es kaum auszuhalten", sagt er. Während er jeden Morgen um sechs Uhr aufstehen müsse und nach dem Schichtdienst in der Klinik noch den Sprachkurs besuche, würden die anderen Familien in der gemeinsamen Wohnung oft die halbe Nacht feiern und Krach machen. Bitten um Rücksicht seien bislang vergebens gewesen. "Deshalb müssen wir schnell raus."

Für die meisten Flüchtlinge ist die Unterkunft im Villenviertel jedoch eine Insel der Sicherheit und Geborgenheit, von der sie lange geträumt haben. Allerdings kein Ort zum ewigen Verweilen: Der Aufenthalt ist zwar nicht begrenzt, soll aber, nach Möglichkeit, nicht auf mehrere Jahre ausgedehnt werden, damit wieder Platz für die Nächsten geschaffen werden kann.

Was bei der Planung noch niemand ahnte: Flüchtlinge werden in Hamburg künftig grundsätzlich in kleinen Heimen untergebracht. Die Stadt hat sich verpflichtet, bis Ende 2019 die Bewohnerzahl aller Unterkünfte, mit Ausnahme der Erstaufnahmeeinrichtungen, auf höchstens 300 zu reduzieren. Außerdem werden alle neuen Heime nur noch für bis zu 300 Menschen geplant - ein Kompromiss nach Verhandlungen mit der Bürgeriniative "Hamburg für gute Integration". Was dazu führen könnte, dass in der Hansestadt bei ansteigenden Flüchtlingszahlen schon bald 300 Unterkünfte an verschiedenen Standorten betrieben werden.

Was wurde eigentlich aus... Ihrem Wunschthema?
  • AP
    Die Recherche-Serie bei SPIEGEL ONLINE: Nur selten erfahren wir, wie es mit den Menschen und Geschichten weitergeht, wenn sie nicht mehr "Nachricht" sind. "Was wurde aus...?" spürt den Themen nach. Sie sagen uns, was Sie wissen wollen, und wir erzählen Ihnen, wie die Geschichten ausgingen.
Was würden Sie gern wissen? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Hinweise an waswurdeaus@spiegel.de. Selbstverständlich behandeln wir Ihre Angaben vertraulich.


insgesamt 43 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
squashplayer 31.07.2016
1. Gehe da jeden Abend vorbei
Ich gehe da jeden Abend nach der Arbeit vorbeiauf dem Weg nach Hause. Die Flüchtlinge gehen was einkaufen und die Kinder spielen im Garten. Keine besonderen Vorkommnisse. Allerdings sind es gegenüber der deutschen Kultur völlig fremdartige Kulturen.
Dramaturgenfrau 31.07.2016
2. Vorzeigeprojekt unter verschärfter Beobachtung
Klar, dass da natürlich (fast) alles klappt. Irgendwie lächerlich, sowas ernstzunehmen!
Pride & Joy 31.07.2016
3. Wunderbar!
Wie sich alle Mühe geben sich gegenseitig kennenzulernen und versuchen zu verstehen! Plötzlich sind die Bedenken verschwunden, Vorurteile haben sich in Luft aufgelöst. Vielleicht haben die ehrenamtlichen Helfer auch wieder eine sinnvolle Beschäftigung gefunden? Ich wünsche beiden Seiten weitere Erfolge und Erkenntnisse!
Don Lucio 31.07.2016
4. Wer ist fremdartiger?
Zitat von squashplayerIch gehe da jeden Abend nach der Arbeit vorbeiauf dem Weg nach Hause. Die Flüchtlinge gehen was einkaufen und die Kinder spielen im Garten. Keine besonderen Vorkommnisse. Allerdings sind es gegenüber der deutschen Kultur völlig fremdartige Kulturen.
In meiner Nähe wohnt so einer, aus Eritrea, hat sich aus einer Apfelsinenkiste und einem Pappkarton eine Art Bongotrommel gebastelt. Bobbidi-Bumm ... Strange, isn't it? Und doch verbindet mich mit diesem Herrn und seiner "Kultur" eine ganze Menge. Viel mehr jedenfalls als mit meinen direkten Nachbarn, den Lederhosenträgern und bekennenden Hansi-Hinterseer-Fans.
ernstmoritzarndt 31.07.2016
5. Sarkasmus .....
... ist die einzige passende Reaktion: Wie ist das doch alles so toll in Harvestehude. Nette Flüchtlinge aller Art mit kleineren Problemen und nette und meist ältere hochgebildete Nachbarn, die teilweise vom Sauus zum Paulus konvertierten ... Das kann man auch anders sehen: In einer Millionenimmobilie wurden ein paar Flüchtlinge untergebracht, damit das politische Dekors in Hamburg gewahrt wird. Wenn diese Immobilie zu den dort üblichen Preisen veräussert und dem Wohnungsbau zugeführt worden wäre (auch ein paar Sozialwohnungen!), hätte man mit den gewaltigen Überschüssen an anderer und nicht prekärer Stelle lange Zeit einige tausend Flüchtlinge versorgen können, sprich: Unterkunft, Beschulung, Eingewöhnung in unsere Verhältnisse oder evtl. alle "Hamburger" Flüchtlinge besser versorgen können. Um auf keinen Fall missverstanden zu werden: Die Flüchtlinge sind da, sie müssen ordentlich versorgt werden mit dem Ziel der Eingliederung. Ob das aber in einer Immobilie in Hamburgs bester Wohnlage geschehen muß mit völlig sinnlosen und extrem teuren Umbauten, sollte systematisch hinterfragt werden.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.