Boeing-Unglück in den USA Trauer um verstorbene Passagierin

Die Person, die während der Notlandung eines Southwest-Airlines-Flugs gestorben ist, ist identifiziert: Sie war zweifache Mutter und Angestellte bei einer Bank.

AP/ NTSB

Die Passagierin, die bei der Notlandung eines Southwest-Airline-Flugzeuges, ums Leben kam, hieß Jennifer Riordan. Sie war Mutter von zwei Kindern und Angestellte bei einer Bank in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico.

Riordan hatte Medienberichten zufolge neben dem Fenster gesessen, das durch herumfliegende Metallsplitter eines explodierten Triebwerkes zerstört wurde. Ein Passagier hatte ausgesagt, die Frau festgehalten zu haben, da sie beinahe nach draußen gesogen worden sei. Riordan wurde dabei lebensgefährlich verletzt - Zeugen berichteten von einem Herzstillstand.

Die Familie der 43-Jährigen bestätigte Riordans Tod in einer Stellungnahme an den Sender WFAA: "Jennifer Riordan ist aufgrund der kürzlich berichteten Ereignisse auf dem Southwest-Airlines-Flug #1380 verstorben." Ihre Lebendigkeit, Leidenschaft und Liebe habe die Gemeinde durchdrungen und das gesamte Land erreicht. "Ihr Einfluss auf alles und jeden, den sie berührt hat, kann niemals vollständig bemessen werden", schrieben die Angehörigen.

Auch baten sie, bei Beileidsbekundungen und Gebeten Rücksicht auf die Privatsphäre der Familie zu nehmen. Riordan arbeitete laut US-Medien für den Finanzdienstleister "Wells Fargo". Dort war sie fast zehn Jahre lang als Vizepräsidentin für die Pflege der Beziehungen zur örtlichen Gemeinde zuständig.

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Boeing-Unglück in den USA: Die Trümmer des Southwest-Airlines-Fluges

Mehrere offizielle Stellen der Stadt drückten in den Sozialen Medien ihre Anteilnahme aus. Der Bürgermeister von Albuquerque Tim Keller schrieb auf Twitter: "Die Stadt hat eine aufmerksame Führungsperson verloren, die lange Teil unserer Gemeindestruktur war." Die Vorstandsvorsitzende von Southwest Airlines, Gary Keller, verlieh ihrer Anteilnahme in einer Videobotschaft Ausdruck. "Die Familie und Freunde unserer verstorbenen Kundin sind unser unmittelbares und vorrangiges Anliegen", sagte sie. "Wir werden alles dafür tun, sie in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen."

Die Maschine von Southwest Airlines war nach dem Vorfall auf dem Flughafen der US-Großstadt Philadelphia notgelandet. Nach der Explosion eines Triebwerkes hatten laut dem Portal für Luftfahrtnachrichten "Aero" Metallsplitter den Rumpf des Flugzeugs getroffen und ein Fenster zerstört. Insgesamt befanden sich nach Angaben der Fluggesellschaft 143 Passagiere und fünf Crewmitglieder an Bord der Maschine. Das Flugzeug war auf dem Weg von New York in die texanische Stadt Dallas. Die US-amerikanische Verkehrsaufsichtsbehörde prüft nun, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

kkl

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