Streit am Bahnhof Raucher schubst Nichtraucher aufs Gleis

Heftige Auseinandersetzung am Frankfurter Hauptbahnhof: Ein renitenter Raucher soll hier einen asthmakranken Nichtraucher aufs Gleis geschubst und verletzt haben. Der Mann musste ins Krankenhaus gebracht werden.


Frankfurt/Main - Am späten Sonntagabend gegen 23.30 Uhr gerieten Raucher und Nichtraucher auf dem Frankfurter Hauptbahnhof aneinander. Wie die Bundespolizei am Montag berichtete, machte ein 43-jähriger Berliner einen 35-Jährigen aus Stuttgart mehrfach darauf aufmerksam, dass das Rauchen auf dem Hauptbahnhof Frankfurt grundsätzlich verboten sei.

Da der Jüngere sich offenbar partout nicht davon überzeugen lassen wollte, die Zigarette auszumachen, eskalierte die Situation. Der Raucher griff dabei zu drastischen Maßnahmen: Mit einem gezielten Stoß schubste er den Nichtraucher aufs Gleis, wo dieser leicht verletzt liegen blieb und über Atemnot klagte. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Angreifer konnte der Polizei zufolge wenig später festgenommen werden. Nach Feststellung seiner Personalien und Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Körperverletzung wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Textes hieß es fälschlicherweise, der Nichtraucher habe den Raucher auf dem Frankfurter Hauptbahnhof ins Gleisbett gestoßen. Dies ist nicht korrekt. Vielmehr soll der 35-jährige Raucher den asthmakranken Nichtraucher geschubst haben. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

ala/dapd

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