Tod nach Gehirntumor Fünfjähriger bekommt Superhelden-Beerdigung

Braydon Denton liebte Comic-Bücher seit er drei Jahre alt war. Kurz darauf wurde Krebs bei ihm festgestellt. Bei den Behandlungen hatte er immer einen seiner Helden dabei. Die waren nun auch auf seinem letzten Weg an seiner Seite.

Beerdigung mit Superhelden: "Das ist so cool"
Brayden Dentons Benefit Page

Beerdigung mit Superhelden: "Das ist so cool"


Kentland - Die Spiderman-Filme sah er wieder und wieder, die Comic-Helden ließen ihn in seine ganz eigene Welt abtauchen: So spricht Staci Denton von ihrem Sohn Braydon. Der Junge habe schon im Alter von drei Jahren Comic-Bücher gelesen. Als er gerade vier Jahre alt war, wurde Krebs bei ihm diagnostiziert. Braydon musste von da an selbst kämpfen.

30 Bestrahlungseinheiten ließ er in den kommenden Monaten über sich ergehen. Seine Erkrankung sei ein seltener und besonders aggressiver Gehirntumor gewesen, erzählte seine Mutter der "New York Daily News". Bei jeder Behandlung hatte der Junge aus Kentland im US-Bundesstaat Indiana auch eine der Helden-Figuren dabei. Doch auch die konnten ihn nicht beschützen: Am 8. Mai verlor Braydon, gerade fünf Jahre alt, den Kampf gegen seinen Tumor.

Bei seiner Beerdigung waren sie alle wieder da: Spiderman, Superman, der unglaubliche Hulk. Die angehörigen des Jungen hatten sich so verkleidet. "Es ist mir nicht leicht gefallen, aber ich habe das für ihn gemacht", sagte sein Onkel dem Sender WFLI.

Genauso habe Braydon auch seine Beerdigung gewollt, sagte seine Mutter. "Als ich ihnen zugesehen habe, wie sie Braydon trugen, habe ich gedacht, er sieht das von oben und denkt: 'Das ist so cool.'"

vks

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