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Tierschutz: Landwirtschaftsminister Schmidt will Pelztierhaltung verbieten

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt will die Pelztierhaltung in Deutschland verbieten. Dafür soll das Tiererzeugnisse-Handels-Verbotsgesetz geändert werden.

Laut Schmidt sollen Nerze nicht mehr für die Gewinnung von Pelzen gezüchtet werden Zur Großansicht
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Laut Schmidt sollen Nerze nicht mehr für die Gewinnung von Pelzen gezüchtet werden

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt von der CSU hat gesetzliche Änderungen auf den Weg gebracht, um in Deutschland die Pelztierhaltung verbieten zu lassen. Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung".

Demnach soll die Haltung von Nerz, Iltis, Rotfuchs, Chinchilla oder Sumpfbiber "zur Gewinnung von Erzeugnissen" wie Pelzen oder Ölen untersagt werden.

Auch die Schlachtung trächtiger Kühe im letzten Drittel der Schwangerschaft soll im Rahmen des Tierschutzes stark eingedämmt werden. Der Grund: Die ungeborenen Kälber ersticken dabei qualvoll. In Deutschland seien 180.000 Tiere im Jahr betroffen, so die Zeitung.

Verstöße wolle Schmidt mit einem Bußgeld von bis zu 30.000 Euro ahnden. Ändern will der Minister dafür laut Angaben der Zeitung das Tiererzeugnisse-Handels-Verbotsgesetz, nicht das Tierschutzgesetz. Um Klagen vorzubeugen, könnten bestehende Betriebe allerdings für zehn Jahre weitergeführt werden.

ala/dpa

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