Obduktion Schlangenbesitzer starb nicht durch Gewalteinwirkung

Der Mann war tot inmitten von Würgeschlangen in seiner Straubinger Wohnung gefunden worden. Jetzt ergab die Obduktion: keine Spuren von Gewalteinwirkung. Woran genau der Schlangenzüchter gestorben ist, wissen die Ermittler allerdings nicht.

Toter Schlangenzüchter: Seine Tiere sind in einer Reptilienauffangstation untergekommen
DPA

Toter Schlangenzüchter: Seine Tiere sind in einer Reptilienauffangstation untergekommen


Straubing - Der tot in seiner Wohnung gefundene Schlangenbesitzer ist wahrscheinlich eines natürlichen Todes gestorben. Die Mediziner in Erlangen, die den Toten obduzierten, fanden jedenfalls keine Spuren von Gewalteinwirkung. "Somit scheiden ein Erdrücken oder Erwürgen durch die Schlangen als Todesursache aus", teilte die Polizei mit.

Die Polizei, die den 40-jährigen Mann am Montag vor seinem geöffneten Terrarium gefunden hatte, kann allerdings auch keine genauere Todesursache mehr ermitteln: Weil es so heiß in dem Einfamilienhaus gewesen sei, sei die Verwesung einfach zu weit fortgeschritten. Allerdings könne man aus der Art, wie die Leiche gelegen habe, und dem Verlauf der weiteren Ermittlungen schließen, dass es kein Fremdverschulden gegeben habe.

Die Riesenpythons, die frei in dem Haus herumgekrochen waren, sind in die Reptilienauffangstation München gebracht worden.

mli/dpa

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