Chinesische Fluglinie in Kritik Mindestens 26 Verletzte bei Turbulenzen im Flieger

Bei Turbulenzen auf einem Flug von Paris ins chinesische Kunming sind 26 Menschen verletzt worden. Die China Eastern Airlines steht in der Kritik - erst kürzlich musste eine Maschine der Fluggesellschaft notlanden.


Eine Maschine der China Eastern Airlines ist am Sonntagmorgen in Turbulenzen geraten. Chinesischen Staatsmedien zufolge wurden durch die heftigen Erschütterungen mindestens 26 Menschen verletzt, vier von ihnen schwer. Laut Nachrichtenagentur Xinhua erlitten sie unter anderem Knochenbrüche und Kopfverletzungen durch herabfallende Gepäckstücke. Mehrere Passagiere mussten in Krankenhäusern medizinisch versorgt werden.

Xinhua zufolge landete der Flieger, der am Pariser Flughafen Charles de Gaulle gestartet war, mit einer Stunde Verspätung um neun Uhr Ortszeit (drei Uhr MESZ). "Wir haben applaudiert, als das Flugzeug sicher gelandet ist", berichtete ein bei dem Vorfall verletzter Passagier namens Shang. "Wir sind froh, dass die Maschine nicht abgestürzt ist."

Passagiere berichteten in den sozialen Medien, sie seien während des Flugs aufgefordert worden, die Sicherheitsgurte anzulegen. "Ich war auf dem Flug und ich hatte das Gefühl, dass ich es nicht überleben würde", schrieb ein Fluggast auf Weibo. "Viele Leute wurden verletzt und viele von ihnen waren nicht angeschnallt."

Erst vergangene Woche war ein Airbus 330 der China Eastern Airlines auf dem Weg nach Shanghai notgelandet. Kurz nach dem Start im australischen Sydney war eines der Triebwerke ausgefallen.

Beschädigter Airbus 330 der China Eastern Airlines in Sydney, Australien
DPA

Beschädigter Airbus 330 der China Eastern Airlines in Sydney, Australien

ala/dpa



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