Köln - "Ich muss nichts machen, trotzdem landet immer mehr auf dem Konto, weil Leute meine CDs kaufen und Radiosender meine Lieder spielen", erklärte Jürgens dem Wirtschaftsmagazin "Capital". "Ich verdiene viel zu viel". Zum Glück bekomme er Neid und Missgunst nicht zu spüren. Künstlern gönne man, dass es ihnen gut gehe.
Sein Verhältnis zum Geldsegen beschrieb der Schlagerstar folgendermaßen: Er gehöre zu den Menschen, die sich selbst und anderen mit Geld Freude am Leben bereiteten. Eine erotische Komponente habe Geld für ihn aber nicht.
Über die Ausdauer, mit der der 72-Jährige seine Dauerbrenner schmettert, wundert sich der Schlagersänger selbst. Er halte als Sänger wesentlich länger durch, als er jemals gedacht habe. Menschen in seinem Alter kämpften in der Regel mit der Tatsache, dass im Leben nicht mehr viel komme - auch er. "Mein Leben ist am Abgrund, die Zukunft ziemlich kurz. Langfristig ist nicht mehr." Um so erstaunlicher sei für ihn, wie die Fans bei Auftritten reagierten. "Als ob ich 30 wäre! Ich bin doch eigentlich ein alter Mann."
ase/AP
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