Berlin - Eine repräsentative Allensbach-Umfrage bringt an den Tag, dass die Deutschen durchaus offen für romantische Gedanken sind: Rund die Hälfte glaubt an die Liebe auf den ersten Blick. Nur ein Drittel hält solch rasant auftretende Gefühle für ein Phänomen, das es lediglich in Hollywood-Filmen gibt. Zwölf Prozent waren bei dieser Frage unentschieden.
41 Prozent der Befragten gaben an, Liebe auf den ersten Blick schon erlebt zu haben. Männer fühlten sich dann besonders stark und Frauen besonders schön, heißt es in der Umfrage. Doch auch mit rosaroter Brille blieben die Deutschen demnach kritisch: Jeder Dritte wurde von der Sorge geplagt, ob es der neuen Eroberung auch wirklich ernst sei mit der Liebe.
Dem Wonnemonat Mai kommt beim spontanen Verlieben allerdings keine besondere Rolle zu. Die meisten Paare lernten sich im August kennen; der Mai liegt nur auf Platz zwei. Die schlechtesten Chancen für eine Liebe auf den ersten Blick gibt es im Dezember und Januar.
Für die Umfrage wurden im Auftrag eines Lebensmittelherstellers im März bundesweit rund 1600 Männer und Frauen über 16 Jahre befragt.
siu/dpa
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