Fahrlässige Tötung 180-Kilo-Mann erstickt Stiefenkel aus Versehen

Um ihn unter Kontrolle zu bekommen, hat ein 180 Kilo schwerer Mann seinen Stiefenkel offenbar gegen eine Couchlehne gedrückt und ihn so erstickt.

Die Statue der Justizia (Symbolbild)
DPA

Die Statue der Justizia (Symbolbild)


Ein stark übergewichtiger Mann in Ohio hat gestanden, seinen Stiefenkel unabsichtlich getötet zu haben. Um den autistischen Jungen unter Kontrolle zu halten, habe der 180 Kilo schwere Mann seinen Stiefenkel gegen die Armlehne einer Couch gedrückt. Dabei sei der Elfjährige ums Leben gekommen.

Der 58-Jährige Angeklagte plädierte in der Region Brown County auf fahrlässige Tötung. Sheriff des County Sergeant Chad Noble nannte den Tod des Jungen einen "tragischen Unfall": Sein Stiefgroßvater habe den Elfjährigen versucht zu beruhigen, nachdem dieser einen Anfall hatte.

Die Großmutter hatte nach dem Vorfall den Notruf alarmiert und gemeldet, dass der Junge nach einem Wutanfall ohnmächtig geworden war. Im Krankenhaus wurde sein Tod festgestellt. Ein Gerichtsmediziner stellte als Todesursache Erstickung fest.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hieß es, der Angeklagte habe 400 Kilogramm gewogen. Tatsächlich bringt er 400 angloamerikanische Pfund auf die Waage - was etwa 180 Kilo entspricht.

ans/AP



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