Flug von Houston nach New York Hund wird in Gepäckfach transportiert - und stirbt

Ein Flugbegleiter hatte eine Passagierin aufgefordert, ihren Hund im Gepäckfach unterzubringen. Das Tier überlebte den Flug nicht.

Maschine der Fluggesellschaft United Airlines (Archiv)
AP

Maschine der Fluggesellschaft United Airlines (Archiv)


Während eines United-Airlines-Flugs ist ein Hund in dem Gepäckfach über den Köpfen der Passagiere gestorben. Ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft hatte zuvor die Anweisung gegeben, ihn dort unterzubringen.

Die Hundebesitzerin war mit ihren Kindern und dem Haustier in der Maschine, die von Houston nach New York flog. Die Airline teilte mit, dass sie die Verantwortung für den "tragischen Vorfall" übernehme. Tiere sollten demnach nie in dem Gepäckfach in der Flugzeugkabine transportiert werden.

Der Hund habe sich laut Fluggesellschaft in einer Transportbox befunden, die dafür konstruiert wurde, unter einen Flugzeugsitz zu passen. Die Box habe aber teilweise den Gang blockiert. Es sei aber unklar, warum sie nicht komplett unter einem Sitz verstaut wurde.

Passagiere des Flugs berichteten anschließend, dass sie während des Flugs Hundebellen gehört hätten, aber erst von dem Tod des Tieres erfuhren, nachdem die Maschine am LaGuardia Airport gelandet war.

Todesursache noch nicht geklärt

United Airlines teilte mit, sie würden den Vorfall genauer untersuchen und mit dem Mitarbeiter sprechen, der die Anweisung für diesen Transport des Tieres gegeben habe. Die Hundebesitzerin habe die Kosten für den Flug erstattet bekommen - inklusive der Gebühr von 200 Dollar, die dafür anfällt, wenn ein Hund mit an Bord gebracht werden soll.

Wie ein Sprecher mitteilte, sei die Todesursache des Hundes noch nicht geklärt. Die Airline habe angeboten, eine Autopsie zu bezahlen.

Nach Angaben des US-Verkehrsministeriums sind im vergangenen Jahr 18 Tiere auf Flügen von United Airlines gestorben. Bei allen anderen US-Fluggesellschaften habe es insgesamt sechs Fälle gegeben.

In den vergangenen zwei Jahren hatte United Airlines mit mehreren Vorfällen Aufmerksamkeit erregt - darunter die gewaltsame Entfernung eines Passagiers aus einer Maschine, um Platz für ein Besatzungsmitglied zu schaffen.

cop/AFP



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