Konklave: Weißer Rauch! Neuer Papst ist gewählt

Jubel in Rom: Habemus papam Fotos
AFP

Weißer Rauch über der Sixtinischen Kapelle: Die Kardinäle haben einen neuen Papst gewählt. Die Entscheidung fiel im fünften Wahlgang. Das Konklave gehörte damit zu den kürzesten in der Kirchengeschichte. Der neue Pontifex wird sich in Kürze den Menschen auf dem Petersplatz zeigen.

Rom - Die katholische Kirche hat einen neuen Papst: Nach dem fünften Wahlgang des Konklaves stieg eine dicke Wolke weißen Rauchs über der Sixtinischen Kapelle in Rom auf - das Zeichen dafür, dass die erforderliche Zweidrittelmehrheit für einen Kandidaten zustande gekommen ist. Sekunden später läuteten die Glocken des Petersdoms. Tausende Menschen verfolgten am Abend auf dem Petersplatz in Rom die Zeremonie und jubelten, als sie die Farbe des Rauches sahen: weiß, weiß, weiß!

Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveticker.

Am Abend hatten sich trotz des schlechten Wetters Tausende Menschen auf dem Petersplatz versammelt. Sie erlebten live, als der weiße Rauch um 19.07 Uhr aus dem Schornstein strömte. Als sich die Nachricht verbreitete, liefen weitere Menschen Richtung Petersplatz, um die Chance zu bekommen, den neuen Papst persönlich zu sehen.

Für den Abend wird erwartet, dass Kardinalprotodiakon Jean-Louis Tauran auf die Loggia des Petersdoms tritt und der Menschenmenge auf dem Petersplatz mit einem "Habemus papam" den Namen des Gewählten verkündet. Dann wird sich das neue Oberhaupt von 1,2 Milliarden Katholiken den Gläubigen zeigen und möglicherweise auch zu ihnen sprechen. Das neue Pontifikat beginnt dann mit dem Segen "Urbi et orbi" - "der Stadt und dem Weltkreis".

Das Konklave gehörte zu den kürzesten in der Kirchengeschichte. Erst am späten Dienstagnachmittag hatte die streng abgeschottete Wahlversammlung mit 115 Kardinälen begonnen. In den vorigen ersten Wahlgängen hatte keiner der Purpurträger die nötigen 77 Stimmen erhalten.

Als Favoriten galten im Vorfeld des Konklaves unter anderen der Mailänder Erzbischof Angelo Scola und sein Kollege aus São Paulo, Odilo Scherer. Als weitere mögliche Anwärter auf das Papstamt wurden der Kanadier Marc Ouellet und die US-Kardinäle Seán O'Malley und Timothy Dolan gehandelt. Während des Konklaves waren die Kardinäle zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Benedikt XVI. war vor knapp zwei Wochen aus Alters- und Gesundheitsgründen zurückgetreten. Er hatte sich anschließend auf die päpstliche Sommerresidenz Castel Gandolfo zurückgezogen.

hut/ulz/dpa/Reuters/AFP

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1. Ohne ging's auch
annibertazeh 13.03.2013
Ich muß sagen, daß ich die papst-lose Zeit gut überstanden habe. Mir hat nichts und nieman gefehlt.
2. Habemus papam
Schakutinga 13.03.2013
Wir haben einen neuen Papst. Jausa jausa einen neuen Papst ... Weiter gehts hier: Konstantin Wecker, Habemus Papam - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=-lCRlfVk7oA) (Konstanin Wecker: Habemus papam)
3. Vermutlich ist es völlig schnurz
sverris 13.03.2013
wer das Rennen macht. Das dauert wohl noch hundert Jahre, eh da mal Reformer erscheinen.
4. Ich habe schon gewartet
koala1909 13.03.2013
Zitat von SchakutingaWir haben einen neuen Papst. Jausa jausa einen neuen Papst ... Weiter gehts hier: Konstantin Wecker, Habemus Papam - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=-lCRlfVk7oA) (Konstanin Wecker: Habemus papam)
Man, man, man!!! Wen das ganze Thema nicht interessiert, der muss hier auch nichts posten. Wieso muss man jedes Forum hier nutzen, um sein Desinteresse kund zu tun? Gleich der erste Post ist so einer. Die Person des Papstes ist wirklich wichtig für die Welt, auch wenn das viele nicht wissen wollen. Es kann eben nicht was nicht sein darf (aus der Sicht mancher Foristen hier).
5. Ein neuer Papst!
fixiundpaxi 13.03.2013
Nach bestem Wissen und Gewissen haben die Kardinäle (im Zwiegespräch mit dem Himmel) den Berufenen gefunden! Freude!!! Die Schule (i.S.v. „Lehre", NICHT von „Internat“!) des fundamentalistischen Konklavismus (hierbei haben die Kardinäle einen einzigen Ansprechpartner in der Firmenleitung und die Wahl kann recht zügig vollzogen werden) hat sich durchgesetzt! Der Ansatz des demokratischen Konklavismus (Vertreter dieser Schule bestehen auf die Dreifaltigkeit in der Geschäftsführung, welches zu einem erhöhten Diskussionsbedarf führt) wurde abgeschmettert! Der existenzielle Konklavismus (welches der zeitaufwendigste Ansatz ist) konnte vermieden werden … aufgrund des kardinalischen Wahlrechts (Volljährigkeit zu um und bei durchschnittlich 70), wissen die verspäteten (und erschöpften) Wahlberechtigten irgendwann einfach nicht mehr, wen sie im vorherigen Wahlgang benannt haben. Daher schreiben sie oftmals ihren eigenen Namen auf den Zettel (sofern sie sich noch an ihn erinnern können). Es ist vollbracht!
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