Wetter am Wochenende Danke, Dorit!

Hoch "Dorit" hat an diesem Wochenende fast ganz Deutschland erobert - und sorgt für verbreitet sonniges und warmes Wetter. Auch Allergiker bekommen den Hauch von Frühling bereits zu spüren.


Weitgehend wolkenlos, sonnig und zumindest tagsüber mild: Das Wetter zeigt sich an diesem Wochenende dank Hoch "Dorit" von seiner angenehmen und frühlingshaften Seite. So erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) Höchstwerte zwischen 10 und 15 Grad, vereinzelt sogar 17 Grad.

Ausgenommen von diesen Temperaturvorhersagen sind nur die Küsten und das Umfeld der Donau. Dort sollte man sich auf maximal 8 Grad einstellen.

Am Sonntag lassen sich im Norden wohl ein paar dünne Wolken blicken, es bleibt aber trocken und ähnlich mild wie am Samstag. Auch zum Wochenbeginn soll das Wetter trotz einzelner Wolkenfelder niederschlagsfrei ausfallen.

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Frühling im Februar: Sonnig und mild

So schön es tagsüber ist: In den Abendstunden kann es vor allem in der Südhälfte Deutschlands sogar noch Minusgrade geben. Über Schnee sind nach Angaben der DWD-Meteorologen sogar frostige minus 8 Grad möglich.

Trocken und warm

Das hielt zahlreiche Frühlingsfans nicht davon ab, bereits jetzt in bayerischen Biergärten oder am Rhein die Sonne zu genießen. Erst im Verlauf der Woche könnten die Temperaturen auch tagsüber wieder sinken, hieß es.

Pollenallergiker wiederum bekommen die sonnigeren und wärmeren Tage auch bereits zu spüren. Die Hauptblüte von Hasel und Erle stehe zwar noch aus, es seien aber schon einige Pollen von ihnen unterwegs, sagte die Meteorologin Christina Endler vom Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung des DWD.

Das trockene und warme Wetter werde den Pollenflug verstärken, hieß es. Der Gefahrenindex des Wetterdienstes zeigt etwa für Haselpollen in vielen Teilen Deutschlands bereits eine mittlere bis hohe Belastung an.

Dass Allergiker in Bayern und anderen Teilen von Süddeutschland noch ungehindert durchatmen können, erklärt Endler mit dem unterschiedlichen Pflanzenwachstum. In Bayern und in Höhenlagen sei es in den vergangenen Wochen noch kalt und schneereich gewesen, die Natur noch nicht so weit entwickelt.

apr/dpa

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