Kältewelle in den USA Schnee! In Florida!

Die Kältewelle an der US-Ostküste hat dem Bundesstaat Florida den ersten signifikanten Schneefall seit 29 Jahren beschert. Für die kommenden Tage sagt der Wetterdienst weitere Winterstürme voraus.

REUTERS

Kälte, Schneesturm, dann noch mehr Kälte: Diese Aussicht haben derzeit Millionen Menschen an der Ostküste der USA. Nachdem weite Teile des Landes bereits seit Tagen von einer ungewöhnlichen Kältewelle erfasst worden waren, droht nun vor allem dem Nordosten ein heftiger Schneesturm. Ihm folgt laut US-Wetterdiensten zum Wochenende eine weitere Welle arktischer Luft, die vielerorts für Rekordtemperaturen sorgen könnte.

Betroffen von der in dieser Form seltenen Kälte ist die gesamte Ostküste. Am Mittwoch baute sich vor der Küste Nordfloridas ein Wintersturm auf, der in den kommenden Tagen hinauf nach Neuengland ziehen und auf seinem Weg erheblich an Kraft zulegen soll.

Meteorologen sagten voraus, dass es der stärkste Wintersturm seit 30 Jahren werden könnte. In Boston warnte der Wetterdienst vor Stromausfällen infolge starker Winde, die Leitungen herabreißen könnten. In der Stadt könnte am Wochenende die bisher tiefste dort aufgezeichnete Temperatur erreicht werden.

Fotostrecke

16  Bilder
Winter in Nordamerika: Schnee haben Sie's hier!

An den wichtigsten Flughäfen in New York und New Jersey wurden vorsorglich für Donnerstag rund 2700 Flüge gestrichen, wie der Nachrichtensender CNN berichtete. Im Bundesstaat South Carolina schloss der Flughafen Charleston nach eigenen Angaben seine Landebahnen wegen des Winterwetters. Der Unterricht an Schulen in New York City werde wegen des Schneesturms ausfallen, gab Bürgermeister Bill de Blasio via Twitter bekannt.

Für Florida gab es die erste "Wintersturm-Warnung" seit vier Jahren. Und: Der US-Bundesstaat erlebte am Mittwoch den ersten signifikanten Schneefall seit 29 Jahren.

Tallahassee, die Hauptstadt des ansonsten sonnenverwöhnten Bundesstaats, war mit einer feinen Schneeschicht bedeckt. Obwohl diese mit einer Höhe von etwa 0,25 Zentimetern vergleichsweise dünn war, sorgte der ungewöhnliche Anblick für erstaunte Reaktionen in den sozialen Netzwerken. Zahlreiche Nutzer stellten Fotos mit ihren schneebedeckten Sandalen und Swimmingpools online.

aar/AFP/dpa

Mehr zum Thema


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.