Hitze und Gewitter über Deutschland Zum Abtauchen

Autobahnen platzen in der schwülwarmen Hitze auf, vielerorts wüten Unwetter: Subtropische Luft soll Deutschland auch in den nächsten Tagen fest im Griff haben.

DPA

Mit Starkregen, Hagel und Sturmböen ist noch bis mindestens Samstag in Deutschland verbreitet zu rechnen. Warme Luftmassen würden weiter aus subtropischen Gefilden nach Mitteleuropa ziehen, kündigte der Deutsche Wetterdienst (DWD) an.

Das ausgedehnte Tiefdruckgebiet "Wilma" soll demnach bei schwülwarmen Temperaturen von vielerorts mehr als 30 Grad weiter Schauer und örtlich starke Gewitter mit sich bringen. Am Freitag bleiben laut DWD wohl nur der äußerste Norden, Nordosten und das Alpenvorland vor Unwettern verschont.

Kräftige Unwetter im Süden

Vor allem den Südwesten und die Mitte Deutschlands erwarten den Angaben zufolge kräftige Unwetter. Dabei bleibt es mit bis zu 25 Grad sommerlich warm, abseits der Küste können im Nordosten sogar bis zu 34 Grad gemessen werden.

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Wetter zum Wochenende: "Wilma" wütet weiter

In Nord- und Ostdeutschland brachen unter der Hitze bereits Autobahnen auf. Landwirte in der Gegend leiden unter Ernteausfällen. In Schleswig-Holstein war es der wärmste Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881.

In der Nacht zu Samstag sollen die Gewitter von der Mitte Deutschlands nun nach Norden abziehen - und die Luft auf 19 bis 13 Grad abkühlen. Der Samstag bringt zunächst weiter sommerliche Temperaturen zwischen 20 und 26 Grad. Nordöstlich ist es sogar etwas wärmer. Nach örtlichen Gewittern vor allem an der Nordsee bis Südbrandenburg und Ostsachsen soll sich "Wilma" allmählich nach Osten bewegen.

"Am Sonntag scheint sich die Lage etwas zu entspannen. Die Tageshöchsttemperaturen sind mäßig warm bis sehr warm", sagte DWD-Meteorologe Thomas Ruppert. Die meisten Gewitter sollten bis dahin durch sein. Im Osten und in den Alpen könnte noch etwas Regen fallen, sonst ist es trocken und heiter. Mit 23 bis 29 Grad bleibt es unverändert warm.

apr/dpa



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