Wetter zum Wochenende Hoch "Norbert" verabschiedet sich mit Sonne satt

Auf Sommerwetter folgen Gewitter und Temperatursturz: Am Wochenende soll es in Deutschland noch mal warm und sonnig werden. Dann droht der Knall.

DPA

Sonne satt, Temperaturen über 30 Grad und laue Nächte: Am Wochenende können sich die Menschen in Deutschland noch über Sommer im Frühling freuen. Dann beenden laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Schauer und Gewitter die erste Schönwetterphase des Jahres.

Das mächtige Hoch "Norbert" mit Zentrum über Deutschland hatte sich in den vergangenen Tagen von der Iberischen Halbinsel über das südliche Skandinavien bis Griechenland ausgedehnt. "Besonders in Deutschland lassen stärkere absinkende Luftmassen derzeit kaum Wolken zu, sodass die Sonne nahezu ungehindert scheinen kann", sagte DWD-Meteorologe Lars Kirchhübel.

30-Grad-Marke soll im Süden geknackt werden

Zusätzlich zur Erwärmung durch Sonne fließe warme Luft aus subtropischen Gegenden nach Deutschland. Im Süden Deutschlands dürfte am Sonntag laut DWD erneut die 30-Grad-Marke überschritten werden. Der 2012 aufgestellte Aprilrekord von 32,9 Grad in Kitzingen und Bad Mergentheim würde aber nicht erreicht.

Spätestens Sonntag macht sich "Norbert" dann aber auf den Weg nach Osten, und Gewitter und Schauer erobern den Himmel. Der Wind dreht laut DWD auf West bis Nordwest und bringt kühlere Luft. Die Temperaturen könnten auf 13 Grad fallen.

Trocken könnte es nur in einem Streifen von Rheinland-Pfalz bis nach Brandenburg bleiben. Am Dienstag gehen die Temperaturen auf Werte zwischen zehn Grad an der See und 20 Grad im Süden zurück.

Wer das gute Wetter noch mal zum Grillen nutzen will, für den hat das Umweltbundesamt noch ein paar Tipps veröffentlicht: Statt Wegwerf-Grills sollten wieder verwendbare Grillschalen aus Edelstahl, Keramik oder mit Emaillebeschichtung benutzt werden - oder ein Elektrogrill mit Keramikoberfläche.

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Wetter zum Wochenende: Sommer im April

Das Aluminium aus Einwegschalen oder aus Alufolie könne in Lebensmittel übergehen, warnt die Behörde. Wer Holzkohle nutze, solle zudem auf das FSC-Siegel achten, um Tropenwälder zu schonen.

apr/dpa

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